Dit is' Berlin
Horst Evers kannte ich bisher nur als Kabarettist, gelesen hatte ich noch nichts von ihm. Aber kann einer, dessen Markenzeichen hintergründiger Humor ist, auch Krimi? Ja, er kann, auch wenn das Ergebnis eher als ein etwas schräges Produkt daherkommt.
Das Cover, ganz im Stil des Sozialistischen Realismus des Arbeiter- und Bauernstaats gehalten, hat mich angesprungen und sticht ohne Frage aus der Masse der Neuerscheinungen heraus. Und dann noch der Titel „Hope Joanna“. Wer da nicht sofort einen Ohrwurm hat und mit den Füßen wippt…
Die Story fängt dann ja auch so, wie man es von einem Krimi gewohnt ist, an. Zwei Tote, gebissen von einer Giftschlange. Dazu ein brisanter Brief aus dem Nachlass plus ein geheimnisvolles Elixier. Und schon sind wir in medias res…ähm…mitten in der Hauptstadt. Und es wird ziemlich schräg und chaotisch, mit viel trockenem Humor in den Dialogen, insbesondere was Berlin und die „arm aber sexy“ Berliner angeht, aber durchaus auch mit gesellschaftskritischen Untertönen, die die aktuelle politischen Lage im Land aufgreifen. Das ist zwar nicht immer ganz hasenrein, aber Kabarett lebt ja bekanntlich von Übertreibungen. Und unterhaltsam ist es auf alle Fälle.
Worauf ich gerne verzichtet hätte, war die übersinnliche Schiene. Das hat meiner Meinung nach nicht gepasst. Aber ansonsten eine coole Story mit pointierten Dialogen und sympathischen Protagonisten.
Das Cover, ganz im Stil des Sozialistischen Realismus des Arbeiter- und Bauernstaats gehalten, hat mich angesprungen und sticht ohne Frage aus der Masse der Neuerscheinungen heraus. Und dann noch der Titel „Hope Joanna“. Wer da nicht sofort einen Ohrwurm hat und mit den Füßen wippt…
Die Story fängt dann ja auch so, wie man es von einem Krimi gewohnt ist, an. Zwei Tote, gebissen von einer Giftschlange. Dazu ein brisanter Brief aus dem Nachlass plus ein geheimnisvolles Elixier. Und schon sind wir in medias res…ähm…mitten in der Hauptstadt. Und es wird ziemlich schräg und chaotisch, mit viel trockenem Humor in den Dialogen, insbesondere was Berlin und die „arm aber sexy“ Berliner angeht, aber durchaus auch mit gesellschaftskritischen Untertönen, die die aktuelle politischen Lage im Land aufgreifen. Das ist zwar nicht immer ganz hasenrein, aber Kabarett lebt ja bekanntlich von Übertreibungen. Und unterhaltsam ist es auf alle Fälle.
Worauf ich gerne verzichtet hätte, war die übersinnliche Schiene. Das hat meiner Meinung nach nicht gepasst. Aber ansonsten eine coole Story mit pointierten Dialogen und sympathischen Protagonisten.