Gib mir Hoffnung!
Joanna ist am Tag des Mauerfalls geboren, daher haben ihre Eltern ihr den Namen Hope Joanna gegeben. Dass es in dem Lied eigentlich um die Stadt Johannisburg geht, war ihnen dabei wahrscheinlich nicht klar. Als Joanna, wie sie sich nun nennt, unfreiwillig Heldin eines Überfalls wird, verdonnert ihr Chef sie dazu, in der Öffentlichkeit ein gutes Leitbild für die Berliner Polizei zu sein. Ganz nebenbei, versteht sich, während sie den verrücktesten Mordfall in der Geschichte Berlins aufklären muss.
Das Hörbuch ist vom Autor selbst gesprochen, der seiner Story auf seine unverwechselbare Art einfach das gewisse Etwas verleiht. Ich bin schon lange großer Fan von Horst Evers und muss sagen, auch hier hat er mit seiner Interpretation wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.
Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die allesamt aber verrückt und irgendwie schräg aber liebenswürdig sind. Joanna ist knallhart, sympathisch und auch etwas verloren zwischen den Erwartungen und ihren eigenen Wünschen.
Die Handlung selbst ist mehr als skurril. Ein Mord mit einer Schlange, die nicht auffindbar ist, Ninjas die über den Berliner Dächern mit der Polizei kämpfen und Omas, die aktiv gegen Rechts werden. Gewürzt mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Humor wird hier der Gesellschaft der Spiegel vorgehalten und es entsteht nicht nur die Jagd nach einem Mörder, sondern ein Gesamtkunstwerk.
Ich hatte viel Spaß mit der Story, an ein paar Stellen war sie mir aber doch etwas zu drüber. Für Fans des Autors, die wissen, worauf sie sich einlassen eine klare Empfehlung. Für alle anderen auch, allerdings auch eine klitzekleine Warnung vor wirklich haarsträubenden Ereignissen und Erzählungen.
Das Hörbuch ist vom Autor selbst gesprochen, der seiner Story auf seine unverwechselbare Art einfach das gewisse Etwas verleiht. Ich bin schon lange großer Fan von Horst Evers und muss sagen, auch hier hat er mit seiner Interpretation wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.
Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die allesamt aber verrückt und irgendwie schräg aber liebenswürdig sind. Joanna ist knallhart, sympathisch und auch etwas verloren zwischen den Erwartungen und ihren eigenen Wünschen.
Die Handlung selbst ist mehr als skurril. Ein Mord mit einer Schlange, die nicht auffindbar ist, Ninjas die über den Berliner Dächern mit der Polizei kämpfen und Omas, die aktiv gegen Rechts werden. Gewürzt mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Humor wird hier der Gesellschaft der Spiegel vorgehalten und es entsteht nicht nur die Jagd nach einem Mörder, sondern ein Gesamtkunstwerk.
Ich hatte viel Spaß mit der Story, an ein paar Stellen war sie mir aber doch etwas zu drüber. Für Fans des Autors, die wissen, worauf sie sich einlassen eine klare Empfehlung. Für alle anderen auch, allerdings auch eine klitzekleine Warnung vor wirklich haarsträubenden Ereignissen und Erzählungen.