Mehr Chaos als Krimi
Schräg das Ganze - mir war es zu viel des Guten. Dass die taffe Hauptkommissarin Taekwondokämpferin mit Olympiaambitionen hat und Hope Joana heißt, ist harmlos.
Die Suche nach dem „Führer“elixier, die Verkleidung der Polizisten als Fantasy-Wesen, der Geheimorden aus dem Darknet oder gar die glücksbringende Hasenpfote im Intimbereich eines radebrechenden führerscheinlosen Fussballstars, der einen Maserati beisitzt, die couragierte Rentnerinnentruppe um Oma Helga - das sind nur ein paar Beispiele für das, was man sich nicht unter einem Krimi vorstellt.
Auch die Sprache fand ich bisweilen unteres Level –
Am besten gefiel mir der Bucheinband: kraftvolle Farben und ausdrucksstarke Frauenfigur.
Zu aufgesetzt wirkt das Ganze, zu konstruiert: Weder als Krimi noch als witziges Buch konnte mich der Autor mit „Hope Joana“ überzeugen.