Zwischen Krimi, Satire und Gesellschaftskritik
An diesem Buch hat mich zuerst das Cover angesprochen. Auch die Idee einer ungewöhnlichen Ermittlerin und eines Falls, der immer skurrilere Ausmaße annimmt, klang spannend. Entsprechend leicht fiel mir der Einstieg. Die Geschichte beginnt direkt mit Tempo und hat mich neugierig gemacht.
Hope Joanna ist dabei eine Figur, die man nicht so schnell vergisst. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig und alles andere als eine typische Ermittlerin. Auch einige Nebenfiguren haben mir gut gefallen und sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente. Man merkt schnell, dass das Buch nicht nur ein Krimi sein will, sondern auch viel mit Humor und Übertreibung arbeitet.
Genau das war für mich aber gleichzeitig die größte Stärke und die größte Schwäche des Romans. Nach dem starken Anfang wurde die Handlung für mich immer unübersichtlicher. Es kamen ständig neue Figuren, Ideen und Handlungsstränge dazu, sodass ich irgendwann nicht mehr so richtig wusste, worauf die Geschichte eigentlich hinauswill. Dadurch ging für mich etwas der rote Faden verloren.
Auch mit den übernatürlichen und verschwörungslastigen Elementen wurde ich nicht ganz warm. Einige Ideen wirkten auf mich eher zufällig eingestreut als wirklich notwendig für die Handlung.
Etwas zwiegespalten war ich außerdem bei der politischen Ebene des Buches. Für mich ist schon erkennbar, dass Horst Evers rechte Ideologien, Verschwörungsdenken und faschistische Strukturen kritisieren und ins Lächerliche ziehen möchte. Viele der Figuren sind bewusst überzeichnet und sollen gerade zeigen, wie absurd solche Denkweisen sind. Trotzdem gab es Stellen, an denen ich mir eine etwas klarere Einordnung gewünscht hätte. Manche rassistischen, sexistischen oder homophoben Aussagen stehen sehr deutlich im Raum, ohne dass ihnen direkt widersprochen wird. Ich verstehe die satirische Absicht dahinter, aber für mich hat das nicht immer gleich gut funktioniert.
Trotz meiner Kritik hatte das Buch durchaus unterhaltsame Seiten. Die Figuren bleiben im Gedächtnis, einige Dialoge sind wirklich witzig und die Geschichte überrascht immer wieder mit neuen Einfällen. Wer einen klassischen Krimi erwartet, wird hier wahrscheinlich nicht glücklich. Wer dagegen Freude an schrägen Figuren, Satire und einer guten Portion Chaos hat, könnte deutlich mehr Spaß daran haben.
Für mich war es letztlich eine interessante Mischung mit guten Ideen, die mich aber nicht in allen Punkten überzeugen konnte. Insgesamt würde ich 3,5 bis 4 Sterne vergeben.
Hope Joanna ist dabei eine Figur, die man nicht so schnell vergisst. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig und alles andere als eine typische Ermittlerin. Auch einige Nebenfiguren haben mir gut gefallen und sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente. Man merkt schnell, dass das Buch nicht nur ein Krimi sein will, sondern auch viel mit Humor und Übertreibung arbeitet.
Genau das war für mich aber gleichzeitig die größte Stärke und die größte Schwäche des Romans. Nach dem starken Anfang wurde die Handlung für mich immer unübersichtlicher. Es kamen ständig neue Figuren, Ideen und Handlungsstränge dazu, sodass ich irgendwann nicht mehr so richtig wusste, worauf die Geschichte eigentlich hinauswill. Dadurch ging für mich etwas der rote Faden verloren.
Auch mit den übernatürlichen und verschwörungslastigen Elementen wurde ich nicht ganz warm. Einige Ideen wirkten auf mich eher zufällig eingestreut als wirklich notwendig für die Handlung.
Etwas zwiegespalten war ich außerdem bei der politischen Ebene des Buches. Für mich ist schon erkennbar, dass Horst Evers rechte Ideologien, Verschwörungsdenken und faschistische Strukturen kritisieren und ins Lächerliche ziehen möchte. Viele der Figuren sind bewusst überzeichnet und sollen gerade zeigen, wie absurd solche Denkweisen sind. Trotzdem gab es Stellen, an denen ich mir eine etwas klarere Einordnung gewünscht hätte. Manche rassistischen, sexistischen oder homophoben Aussagen stehen sehr deutlich im Raum, ohne dass ihnen direkt widersprochen wird. Ich verstehe die satirische Absicht dahinter, aber für mich hat das nicht immer gleich gut funktioniert.
Trotz meiner Kritik hatte das Buch durchaus unterhaltsame Seiten. Die Figuren bleiben im Gedächtnis, einige Dialoge sind wirklich witzig und die Geschichte überrascht immer wieder mit neuen Einfällen. Wer einen klassischen Krimi erwartet, wird hier wahrscheinlich nicht glücklich. Wer dagegen Freude an schrägen Figuren, Satire und einer guten Portion Chaos hat, könnte deutlich mehr Spaß daran haben.
Für mich war es letztlich eine interessante Mischung mit guten Ideen, die mich aber nicht in allen Punkten überzeugen konnte. Insgesamt würde ich 3,5 bis 4 Sterne vergeben.