Ist der Hype real?

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dennmö Avatar

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Seitdem ich auf Instagram in einer Bücherbubble gelandet bin, lasse ich mich gerne mal vom Hypetrain mitnehmen. Nach "Die merkwürdige Sally Diamond" ist "Hope's End" das zweite Buch, zu dessen Kauf ich mich aufgrund der vielen positiven Bewertungen und Empfehlungen hab hinreißen lassen. Und ist der Hype real? ich weiß ja nicht.

Hope's End ist für mich ein guter, spannender, sehr atmosphärischer Thriller, ja. Allerdings habe ich ähnlich spannende Werke schon mehrfach gelesen und ich kann nicht wirklich erkennen, was dieses Buch von anderen aus diesem Genre so dramatisch unterscheidet - oder wieso es in der öffentlichen Wahrnehmung so hochgelobt wird.

Hervorgehoben wird/werden stets der Twist bzw. die Twists gegen Ende. Ja, mit dem einen habe ich wirklich nicht gerechnet. Die Frage, die ich mir aber stelle, ist, ob das nicht zu viel des Guten war. Noch ein Quäntchen mehr und wir wären in einem Fitzek Roman gelandet, die sich in aller Regelmäßigkeit vor Twists nahezu überschlagen. Hier fand ich die Wendungen auch ein wenig dick aufgetragen und stark konstruiert. "Jetzt muss noch was Besonderes passieren". Auch kann ich die Handlungen der Hauptprotagonistin nicht ganz nachvollziehen bzw. stellt sie sich manchmal schon recht dümmlich an.

Jetzt fragt ihr euch, warum der Typ dann trotzdem vier Sterne gibt. Wenn es ein Buch schafft, dass ich mich gut unterhalten fühle, es spannend ist und ich mir die Auflösung herbeisehne, dann kann es nicht schlecht sein. Es ist bei Weitem nicht perfekt, aber gut zu lesen. Ist der Hype nun real? Ich finde nicht.

Achja, das Cover ist toll, gibt aber leider nicht wirklich wieder, wie nah das Haus vor dem Abgrund steht.