Lust auf mehr
How It All Ends ist eine ganz besondere Graphic Novel, die sofort ins Auge fällt – und im Kopf bleibt.
Schon die Gestaltung macht das Buch außergewöhnlich: Es ist komplett im Comicstil gehalten, arbeitet aber nicht klassisch bunt, sondern jeweils nur in Farbtönen einer einzigen Farbwelt – entweder im Rotbereich oder im Blaubereich. Dadurch entsteht eine ganz eigene Atmosphäre. Die reduzierte Farbgestaltung wirkt modern, ruhig und gleichzeitig intensiv. Es fühlt sich frisch und neu an, anders als viele andere Graphic Novels. Genau diese visuelle Klarheit macht das Lesen angenehm und übersichtlich.
Gerade für Kinder mit LRS ist das ein großer Pluspunkt. Die Panels sind klar strukturiert, die Schrift ist sehr gut lesbar und nicht überladen. Durch die Farbwechsel entsteht Abwechslung, ohne dass es visuell chaotisch wird. Das entlastet beim Lesen enorm und sorgt dafür, dass man gern weiterblättert. Man hat nicht das Gefühl, gegen Textmengen ankämpfen zu müssen – die Geschichte trägt sich leicht und lebendig durch Bilder und Dialoge.
Inhaltlich begleitet man die dreizehnjährige Tara, die die größten Abenteuer eigentlich nur in ihren Tagträumen erlebt. Als sie eine Klasse überspringen soll und plötzlich auf die Highschool kommt, wird aus Fantasie Realität – und zwar eine ziemlich einschüchternde. Die Angst, sich zu verlaufen, nicht dazuzugehören oder als „zu jung“ abgestempelt zu werden, ist sehr nachvollziehbar dargestellt. Diese Gedanken kennen vermutlich viele Kinder (und Eltern).
Besonders schön ist die Begegnung mit Libby. Mit ihr wird alles leichter, wärmer, aufregender. Die Geschichte zeigt feinfühlig, wie viel eine einzige Person verändern kann – und dass Neuanfänge zwar beängstigend sind, aber auch etwas Magisches haben können.
Die Graphic Novel ist witzig, klug und gleichzeitig sehr einfühlsam. Sie trifft genau dieses Gefühl zwischen Kindsein und Erwachsenwerden – zwischen Unsicherheit und Aufbruch.
Für uns ist How It All Ends eine klare Empfehlung, besonders für Kinder, die sich mit reinem Fließtext schwertun oder visuelle Unterstützung brauchen. Das Buch beweist, dass Lesen nicht immer textlastig sein muss, um tiefgründig und berührend zu sein.
Schon die Gestaltung macht das Buch außergewöhnlich: Es ist komplett im Comicstil gehalten, arbeitet aber nicht klassisch bunt, sondern jeweils nur in Farbtönen einer einzigen Farbwelt – entweder im Rotbereich oder im Blaubereich. Dadurch entsteht eine ganz eigene Atmosphäre. Die reduzierte Farbgestaltung wirkt modern, ruhig und gleichzeitig intensiv. Es fühlt sich frisch und neu an, anders als viele andere Graphic Novels. Genau diese visuelle Klarheit macht das Lesen angenehm und übersichtlich.
Gerade für Kinder mit LRS ist das ein großer Pluspunkt. Die Panels sind klar strukturiert, die Schrift ist sehr gut lesbar und nicht überladen. Durch die Farbwechsel entsteht Abwechslung, ohne dass es visuell chaotisch wird. Das entlastet beim Lesen enorm und sorgt dafür, dass man gern weiterblättert. Man hat nicht das Gefühl, gegen Textmengen ankämpfen zu müssen – die Geschichte trägt sich leicht und lebendig durch Bilder und Dialoge.
Inhaltlich begleitet man die dreizehnjährige Tara, die die größten Abenteuer eigentlich nur in ihren Tagträumen erlebt. Als sie eine Klasse überspringen soll und plötzlich auf die Highschool kommt, wird aus Fantasie Realität – und zwar eine ziemlich einschüchternde. Die Angst, sich zu verlaufen, nicht dazuzugehören oder als „zu jung“ abgestempelt zu werden, ist sehr nachvollziehbar dargestellt. Diese Gedanken kennen vermutlich viele Kinder (und Eltern).
Besonders schön ist die Begegnung mit Libby. Mit ihr wird alles leichter, wärmer, aufregender. Die Geschichte zeigt feinfühlig, wie viel eine einzige Person verändern kann – und dass Neuanfänge zwar beängstigend sind, aber auch etwas Magisches haben können.
Die Graphic Novel ist witzig, klug und gleichzeitig sehr einfühlsam. Sie trifft genau dieses Gefühl zwischen Kindsein und Erwachsenwerden – zwischen Unsicherheit und Aufbruch.
Für uns ist How It All Ends eine klare Empfehlung, besonders für Kinder, die sich mit reinem Fließtext schwertun oder visuelle Unterstützung brauchen. Das Buch beweist, dass Lesen nicht immer textlastig sein muss, um tiefgründig und berührend zu sein.