Ziemlich neu anders, aber man findet zu sich selbst zurück

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sofiewalden Avatar

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Tara findet ihr Leben, Schule und Co., ziemlich o.k. Doch dann erfährt sie, dass sie, eine richtig gute Schülerin, vorzeitig auf die Highschool wechseln soll, gleich in der nächsten Woche. Sie ist deshalb ziemlich aufgeregt und wie es dann an der neuen Schule zugeht, das ist schon ein ziemlicher Hammer. Alle sind so cool, es wird öffentlich geknutscht, mal eben schwänzen ist kein Ding und der Umgang ihrer neuen Mitschüler mit einigen Lehrern ist nicht gerade respektvoll. Eigentlich möchte sie hier gar nicht sein. Und dann findet sie noch Dinge toll, die sie doch gar nicht mag, nur um cool rüber zu kommen und zu 'den Großen' dazu zu gehören. Doch dann ist da Libby und die ist einfach nur nett und 'normal'. Es wäre schön, wenn sie ihre Freundin werden würde, aber ob das klappt. Mal sehen, was die Zeit so bringt. Vielleicht wird ja doch noch alles gut und Tara fühlt sich auch hier an der Highschool bald wohl.
Diese Geschichte, sie wird im Comicstyle erzählt, mit einer ganz eigenen Farbgebung. Hier lenkt kein Bang und Boom, keine grellen Farben, von der Handlung ab und das macht was. Man fühlt sich als Leser Tara und ihrem Leben, dem, was ihr gerade passiert, ihren Gefühlen, sehr nah. Angst vor dem Neuen, Unsicherheit, der Versuch, jemand anders zu sein, um in der neuen Umgebung bestehen zu können und dann die Erkenntnisse, die sie daraus gewinnt, um wieder zu sich selbst zu finden, auch mit Hilfe von anderen, das kommt hier sehr gut rüber. Der Weg dieser sympathischen Alltagsheldin, er könnte auf die ein oder andere Weise auch der Weg der Leser dieses Buches sein. Denn wer kennt das nicht, irgendwo neu dazu zu stoßen. Das ist schon echt schwer. Aber es wird und diese Geschichte macht Mut dabei. Einfach daran denken, wenn man selbst in eine solche Situation kommt.
Sehr gelungen und absolut auf Augenhöhe zur angedachten Leserschaft.