Atmosphärisch und bildhaft
Der Roman "Hummerjahre" ist die Fortsetzung des ersten Teils "Hummerfrauen", den ich vorher nicht gelesen hatte. Daher ist es mir an der ein oder anderen Stelle auch schwergefallen, der Handlung zu folgen. Die Erzählung erfolgt aus verschiedenen Perspektiven und enthält auch Rückblenden in die Vergangenheit, was den Lesefluss erschwert hat, da man irgendwann nicht mehr hinterherkam. Positiv hervorzuheben ist jedoch die atmosphärische und bildhafte Sprache der Autorin - so etwas Besonderes liest man nicht oft. Durch detailreiche Beschreibungen der Personen und Handlungsorte wurde man direkt in die Situation versetzt und konnte sich alles sehr gut vorstellen. Inhaltlich stellt sich das Buch vielen wichtigen Lebensfragen: Was ist richtig und was ist falsch? Was ist mit der Frage der Schuld? Für welche Liebe sollte man sich entscheiden?
Auch wenn ich mit den Figuren und der Handlung erst warm werden musste, ist der Roman durchaus lesenswert und entführt den Leser an einen ganz besonders atmosphärischen Ort.
Auch wenn ich mit den Figuren und der Handlung erst warm werden musste, ist der Roman durchaus lesenswert und entführt den Leser an einen ganz besonders atmosphärischen Ort.