Küste, Liebe, Lebensjahre

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stephy.12 Avatar

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Nachdem ich „Hummerfrauen“ gelesen hatte, war ich zunächst etwas skeptisch, ob der zweite Band „Hummerjahre“ mithalten kann. Doch ich wurde positiv überrascht.
Die Geschichte beginnt einige Jahre später und führt uns zurück an die Küste Maines. Mina lebt mittlerweile mit ihrer Tochter Luca und Carlos in Seattle. Luca möchte den Ort ihrer Geburt kennenlernen und ihren leiblichen Vater Sam wiedersehen, der nach langer Zeit auf die Insel zurückgekehrt ist. Auch Minas schwer kranker Vater Richard reist mit Judith noch einmal auf die Insel, wo er glückliche Zeiten hatte.
Seine Frau Judith ist nie richtig Teil der Sommeridylle geworden und hütet seit dem letzten Sommer ein tragisches Geheimnis.
Die Familie trifft in Maine auf Menschen, die selbst schwere Schicksalsschläge erlebt haben und ihnen mit ihrer rauen, aber herzlichen Art wieder Halt geben - so wie sie schon früher Mina ein Zuhause und ein Gefühl von Heimat geschenkt haben. Besonders beeindruckt hat mich Julie, eine der ersten Hummerfischerinnen überhaupt, die trotz aller Rückschläge immer wieder um ihr Glück kämpft. Ihre Geschichte hat mich berührt.
Im Mittelpunkt stehen diesmal vor allem Abschied und Neuanfang, aber auch Verlust, Trauer und die Frage, wie man mit tiefen Verletzungen weiterleben kann.
Wer die Hummerfrauen mochte, sollte Mina, Julie und Judith unbedingt noch mal besuchen.