Rückkehr nach Maine 🦞
Selten habe ich mich so sehr auf eine Fortsetzung gefreut! Schon auf den ersten Seiten war ich wieder mitten in Stone Harbor, diesem kleinen fiktiven Küstenort in Maine, umgeben von den Inseln Eagle Island und Stone Island. Die dichte Natur, die felsigen Küsten und das tiefblaue Meer haben mich sofort wieder an einen Ort versetzt, der sich nach fast einem Jahr erstaunlich vertraut angefühlt hat.
Für Mina ist Stone Harbor durch Luca präsenter denn je. Gemeinsam mit ihrer Tochter macht sie sich auf den Weg zu Sam und Großvater Ellis. Eine Reise, bei der längst verdrängte Gefühle wieder an die Oberfläche kommen. Gleichzeitig kommen auch ihre Eltern Richard und Judith zurück. Richard ist inzwischen schwer krank und möchte noch einmal an den Ort, an dem er so viele unbeschwerte Sommer verbracht hat. Für Judith hingegen sind mit dieser Reise Erinnerungen an den schicksalhaften Sommer 1982 verbunden, die sie nie wirklich losgelassen haben.
Und dann ist da Julie, die nach dem Tod ihres Mannes Nat mit ihrer Einsamkeit lebt und mit ihrer unverwechselbar direkten Art immer wieder für kleine Lichtblicke sorgt. Dazu die Rückblicke zu Ann. 🥺 Es fühlte sich tatsächlich ein bisschen wie ein Wiedersehen mit alten Freunden an. Ein Sommer, der für jeden von ihnen etwas anderes bereithält und vielleicht gerade deshalb so heilsam ist.
Beatrix Gerstberger erzählt von der Aufarbeitung der Vergangenheit, von Liebe und Zugehörigkeit, von Verletzungen und Vergebung und von der leisen Hoffnung, dass das Leben auch nach schweren Zeiten noch Überraschungen bereithält. Dabei bleibt vieles zwischen den Zeilen und gerade diese leisen Töne haben mich besonders berührt.
Ich mag ihren authentischen und bildhaften Schreibstil sehr. Besonders die feinfühlige Sprache und die tiefgründigen, manchmal wunderbar humorvollen Dialoge haben es mir angetan. Durch die wechselnden Perspektiven lernen wir die Figuren aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kennen und doch fühlt sich jede von ihnen unverwechselbar echt an. Mit Fehlern, Zweifeln, alten Verletzungen und trotzdem ganz viel Herz.
Besonders schön fand ich diese beiden Gedanken:
„Das ganze Leben ist wie ein wackeliges Kartenhaus, und man ist dauernd damit beschäftigt, die Wände abzustützen, damit es nicht zusammenbricht.“ (Zitat S. 106)
Und:
„Das Ende ist ein Preis, den man für jeden Anfang bezahlen muss.“ (Zitat S. 309)
Zwei Sätze, die für mich ganz wunderbar zu dieser Geschichte passen.
Und endlich hat es Mr. Darcy nicht nur auf das Cover geschafft, sondern durfte auch seinen Platz im Hummerballett einnehmen. 🦞💙
Knapp ein Jahr nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, hat die Geschichte rund um die Hummerfrauen nichts von ihrem Zauber verloren. Im Gegenteil: Für mich war diese Reise nach Maine ein ganz besonderes Wiedersehen, das noch lange nachklingen wird.
Ein ganz besonderer Lesefang, der mir da ins Netz gegangen ist!
Für Mina ist Stone Harbor durch Luca präsenter denn je. Gemeinsam mit ihrer Tochter macht sie sich auf den Weg zu Sam und Großvater Ellis. Eine Reise, bei der längst verdrängte Gefühle wieder an die Oberfläche kommen. Gleichzeitig kommen auch ihre Eltern Richard und Judith zurück. Richard ist inzwischen schwer krank und möchte noch einmal an den Ort, an dem er so viele unbeschwerte Sommer verbracht hat. Für Judith hingegen sind mit dieser Reise Erinnerungen an den schicksalhaften Sommer 1982 verbunden, die sie nie wirklich losgelassen haben.
Und dann ist da Julie, die nach dem Tod ihres Mannes Nat mit ihrer Einsamkeit lebt und mit ihrer unverwechselbar direkten Art immer wieder für kleine Lichtblicke sorgt. Dazu die Rückblicke zu Ann. 🥺 Es fühlte sich tatsächlich ein bisschen wie ein Wiedersehen mit alten Freunden an. Ein Sommer, der für jeden von ihnen etwas anderes bereithält und vielleicht gerade deshalb so heilsam ist.
Beatrix Gerstberger erzählt von der Aufarbeitung der Vergangenheit, von Liebe und Zugehörigkeit, von Verletzungen und Vergebung und von der leisen Hoffnung, dass das Leben auch nach schweren Zeiten noch Überraschungen bereithält. Dabei bleibt vieles zwischen den Zeilen und gerade diese leisen Töne haben mich besonders berührt.
Ich mag ihren authentischen und bildhaften Schreibstil sehr. Besonders die feinfühlige Sprache und die tiefgründigen, manchmal wunderbar humorvollen Dialoge haben es mir angetan. Durch die wechselnden Perspektiven lernen wir die Figuren aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kennen und doch fühlt sich jede von ihnen unverwechselbar echt an. Mit Fehlern, Zweifeln, alten Verletzungen und trotzdem ganz viel Herz.
Besonders schön fand ich diese beiden Gedanken:
„Das ganze Leben ist wie ein wackeliges Kartenhaus, und man ist dauernd damit beschäftigt, die Wände abzustützen, damit es nicht zusammenbricht.“ (Zitat S. 106)
Und:
„Das Ende ist ein Preis, den man für jeden Anfang bezahlen muss.“ (Zitat S. 309)
Zwei Sätze, die für mich ganz wunderbar zu dieser Geschichte passen.
Und endlich hat es Mr. Darcy nicht nur auf das Cover geschafft, sondern durfte auch seinen Platz im Hummerballett einnehmen. 🦞💙
Knapp ein Jahr nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, hat die Geschichte rund um die Hummerfrauen nichts von ihrem Zauber verloren. Im Gegenteil: Für mich war diese Reise nach Maine ein ganz besonderes Wiedersehen, das noch lange nachklingen wird.
Ein ganz besonderer Lesefang, der mir da ins Netz gegangen ist!