Zu viele Schicksale
Dieser Roman ist Teil 2 der Reihe und ich weiß nicht, ob es noch einen dritten Teil geben wird. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, aber so viel Gutes über ihn gehört. Obwohl ich denke, dass die Autorin auch Neueinsteiger gut abgeholt hat, da es immer wieder Rückblicke gab, so dass ich nicht das Gefühl hatte, dass mir wirklich Vorwissen fehlte, so fand ich es schwer den Überblick über die vielen Personen zu behalten - einschließlich des Hummers, der sehr symbolträchtig daher kam und mit dem ich persönlich so gar nichts anfangen konnte. Teilweise waren mir die Rückblicke zu intensiv und ausführlich, denn verstorbene Personen nahmen viel Platz ein und ich hätte mich lieber auf ein paar Menschen im Buch konzentriert, vor allen Dingen auf den todkranken Richard, Judith sowie ihre Tochter Mina und Enkelin Luca. Der Roman legte in jeden Kapitel den Fokus wieder auf eine andere Person und /oder Zeit, was meinen Lesefluss ein wenig erlahmen ließ. Der Roman zeigt ganz viele verschiedene Leben und Schicksalsschläge und wie Menschen damit umgehen. Wie wichtig es ist miteinander in Verbindung zu bleiben, mit einander zu reden und sich seinen Platz im Leben zu suchen, davon erzählt dieser Roman auf vielfältige Art und Weise. Mir war es teilweise ein wenig zu unübersichtlich und einiges,was beschrieben wurde, blieb für mich gefühlt quasi in der Luft hängen und kam nicht zum Abschluss. Vielleicht gibt es ja einen dritten Teil.
Drei Sterne
Drei Sterne