Zurück in Maine
Der Roman Hummerjahre war für mich eine Fortsetzung, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe, denn schon die Hummerfrauen haben einen festen Platz in meinem Herzen. Ich fand es schön beim lesen wieder nach Eagle Island zurückzukehren und den vertrauten Figuren zu begegnen. Das wunderschöne Cover greift die besondere Atmosphäre des ersten Bandes auf und macht sofort neugierig auf die Geschichte.
Beatrix Gerstenberger hat einen sehr warmen, gefühlvollen und zugleich bildhaften Schreibstil. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder vollkommen in der Handlung angekommen. Ich konnte mir die Insel, das Meer und die Landschaft wunderbar vorstellen und hatte beim Lesen oft das Gefühl, selbst dort zu sein. Besonders fasziniert haben mich die verschiedenen Perspektiven, durch die man den Figuren und ihren Gedanken sehr nah kommt. Die Kapitel lesen sich angenehm und flüssig, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.
Im Mittelpunkt stehen Mina, ihre Tochter Luca und ihre Mutter Judith sowie Julie, die jeweils mit ihren ganz eigenen Erinnerungen, Verlusten und Hoffnungen ihren Weg suchen. Mina kehrt mit ihrer Familie nach Eagle Island zurück. Für ihre Tochter ist die Reise eine Möglichkeit, endlich Zeit mit ihrem Vater Sam zu verbringen. Doch auch zwischen Mina und Sam sind die alten Gefühle nie wirklich verschwunden. Gleichzeitig ist Minas Vater schwer krank und möchte noch einmal schöne gemeinsame Momente erleben. Für Judith bedeutet die Rückkehr dagegen, sich einer schmerzhaften Vergangenheit zu stellen. Julie wiederum muss nach einem schweren Verlust lernen, wieder nach vorne zu blicken.
Gerade diese unterschiedlichen Lebensgeschichten haben mich sehr berührt. Die Figuren wirken menschlich und glaubwürdig, mit ihren Stärken, Fehlern und persönlichen Päckchen. Es geht um Liebe, Abschied, Schuld, Neuanfänge und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Dabei erzählt die Autorin nicht kitschig, sondern mit viel Feingefühl und einer wunderbaren Wärme.
Für mich ist Hummerjahre eine emotionale und sehr stimmige Fortsetzung, die mich zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig mitten ins Herz getroffen hat. Eagle Island und seine Bewohner werde ich so schnell nicht vergessen. Eine berührende Geschichte über das Leben in all seinen Facetten, die ich sehr gerne weiterempfehle.
Beatrix Gerstenberger hat einen sehr warmen, gefühlvollen und zugleich bildhaften Schreibstil. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder vollkommen in der Handlung angekommen. Ich konnte mir die Insel, das Meer und die Landschaft wunderbar vorstellen und hatte beim Lesen oft das Gefühl, selbst dort zu sein. Besonders fasziniert haben mich die verschiedenen Perspektiven, durch die man den Figuren und ihren Gedanken sehr nah kommt. Die Kapitel lesen sich angenehm und flüssig, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.
Im Mittelpunkt stehen Mina, ihre Tochter Luca und ihre Mutter Judith sowie Julie, die jeweils mit ihren ganz eigenen Erinnerungen, Verlusten und Hoffnungen ihren Weg suchen. Mina kehrt mit ihrer Familie nach Eagle Island zurück. Für ihre Tochter ist die Reise eine Möglichkeit, endlich Zeit mit ihrem Vater Sam zu verbringen. Doch auch zwischen Mina und Sam sind die alten Gefühle nie wirklich verschwunden. Gleichzeitig ist Minas Vater schwer krank und möchte noch einmal schöne gemeinsame Momente erleben. Für Judith bedeutet die Rückkehr dagegen, sich einer schmerzhaften Vergangenheit zu stellen. Julie wiederum muss nach einem schweren Verlust lernen, wieder nach vorne zu blicken.
Gerade diese unterschiedlichen Lebensgeschichten haben mich sehr berührt. Die Figuren wirken menschlich und glaubwürdig, mit ihren Stärken, Fehlern und persönlichen Päckchen. Es geht um Liebe, Abschied, Schuld, Neuanfänge und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Dabei erzählt die Autorin nicht kitschig, sondern mit viel Feingefühl und einer wunderbaren Wärme.
Für mich ist Hummerjahre eine emotionale und sehr stimmige Fortsetzung, die mich zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig mitten ins Herz getroffen hat. Eagle Island und seine Bewohner werde ich so schnell nicht vergessen. Eine berührende Geschichte über das Leben in all seinen Facetten, die ich sehr gerne weiterempfehle.