Zwischen Abschied und Aufbruch
Auch der zweite Band der Hummerfrauen hat mich wieder sehr gern nach Maine zurückkehren lassen – diesmal allerdings unter veränderten Vorzeichen. Eine der drei Frauen ist nicht mehr da, und ihr Tod hinterlässt eine Lücke, die sich durch den Roman zieht, ohne dass die Geschichte dadurch ausschließlich von Trauer bestimmt wäre.
Gerade diese Balance hat mir gefallen. Beatrix Gerstberger erzählt von Verlust und Erinnerung, zugleich aber auch vom Weiterleben: von Beziehungen, die sich verändern, von Entscheidungen, die neu getroffen werden müssen, und von der Frage, was bleibt, wenn ein vertrauter Mensch fehlt. Dabei dürfen ihre Figuren eigensinnig, widersprüchlich und gelegentlich unbequem sein – und wirken gerade deshalb glaubwürdig.
Maine bildet erneut die atmosphärische Kulisse für einen Roman, der melancholischer geworden ist, ohne seine Wärme zu verlieren. Eine schöne Fortsetzung über Freundschaft, Abschied und die leisen wie großen Veränderungen des Lebens.
Gerade diese Balance hat mir gefallen. Beatrix Gerstberger erzählt von Verlust und Erinnerung, zugleich aber auch vom Weiterleben: von Beziehungen, die sich verändern, von Entscheidungen, die neu getroffen werden müssen, und von der Frage, was bleibt, wenn ein vertrauter Mensch fehlt. Dabei dürfen ihre Figuren eigensinnig, widersprüchlich und gelegentlich unbequem sein – und wirken gerade deshalb glaubwürdig.
Maine bildet erneut die atmosphärische Kulisse für einen Roman, der melancholischer geworden ist, ohne seine Wärme zu verlieren. Eine schöne Fortsetzung über Freundschaft, Abschied und die leisen wie großen Veränderungen des Lebens.