Begehren und Zerrissenheit
"Ein Käfig geht einen Vogel suchen, hast du gesagt und die Finger wie Gitterstäbe um mich geschlungen."
Im Zentrum diesen Romans steht eine obsessive Liebe: das Kreisen um die Abwesenheit des Einen, das Sich-Verlieren in Begehren, Erinnerung und Projektion. Herzschmerz, Rastlosigkeit und das Sehen des Anderen überall werden eindringlich spürbar gemacht. Es geht um queere Liebe und dating, genauso aber auch um Fremdheit, Identität und das Leben zwischen zwei kulturellen Räumen. Diese Emotionen, diese Zerrissenheit, werden durch Stil und Erzählung eindrucksvoll und körperlich heraufbeschworen.
Gleichzeitig verlangt die fragmentierte, repetitive und lyrische Prosa viel Geduld. Die dauerhafte Intensität, die bewusste Obszönität und das Ausbleiben narrativer Ruhepunkte macht das Buch besonders, aber auch ermüdend. Das Ende war recht abrupt.
Es ist ein ästhetisch konsequenter, emotional wirksamer Roman, dessen Wirkung stark vom eigenen Geschmack abhängt.
Im Zentrum diesen Romans steht eine obsessive Liebe: das Kreisen um die Abwesenheit des Einen, das Sich-Verlieren in Begehren, Erinnerung und Projektion. Herzschmerz, Rastlosigkeit und das Sehen des Anderen überall werden eindringlich spürbar gemacht. Es geht um queere Liebe und dating, genauso aber auch um Fremdheit, Identität und das Leben zwischen zwei kulturellen Räumen. Diese Emotionen, diese Zerrissenheit, werden durch Stil und Erzählung eindrucksvoll und körperlich heraufbeschworen.
Gleichzeitig verlangt die fragmentierte, repetitive und lyrische Prosa viel Geduld. Die dauerhafte Intensität, die bewusste Obszönität und das Ausbleiben narrativer Ruhepunkte macht das Buch besonders, aber auch ermüdend. Das Ende war recht abrupt.
Es ist ein ästhetisch konsequenter, emotional wirksamer Roman, dessen Wirkung stark vom eigenen Geschmack abhängt.