Eine Baustelle, die viel größer ist als nur ein altes Haus
„Ich bau mir ’ne Welt, die Männern nicht gefällt“ von Cindy-Adriana Speich ist für mich vor allem ein Buch über Mut, Selbstbestimmung und die Frage, warum es manche Menschen eigentlich so sehr stört, wenn eine Frau einfach macht.
Cindy erzählt von ihrer Haussanierung, die eigentlich schon Herausforderung genug wäre. Ohne große handwerkliche Vorkenntnisse macht sie sich gemeinsam mit ihrem Mann daran, ein altes, sanierungsbedürftiges Haus wieder herzurichten. Aus den ersten Aufnahmen zwischen Baustellenchaos und Red-Bull-Dose entsteht schließlich ihr Social-Media-Content – und damit auch eine ganz andere Baustelle: die Reaktionen der Menschen darauf. Besonders die Kommentare und Anfeindungen von Männern zeigen, wie schnell eine Frau belächelt oder unterschätzt wird, sobald sie Dinge selbst in die Hand nimmt, die scheinbar immer noch als „Männersache“ gelten.
Was mir dabei besonders gefallen hat: Cindy erzählt nicht nur von Werkzeug, Renovierung und schiefen Wänden. Sie nimmt auch den ganz normalen Alltag unter die Lupe – das Muttersein, Erwartungen an Frauen, Situationen am Familientisch und die vielen kleinen Momente, in denen Frauen vermittelt bekommen, wie sie sich angeblich zu verhalten haben. Dadurch wirkt das Buch viel persönlicher und näher am echten Leben, als der provokante Titel zunächst vermuten lässt.
Ich mochte ihre direkte Art und vor allem den Humor. Gerade bei einem Thema, das schnell sehr schwer und belehrend werden könnte, lockert Cindy vieles mit Selbstironie und bissigen Kommentaren auf. Gleichzeitig merkt man aber auch, wie viel Kraft es kosten kann, immer wieder gegen Vorurteile und Widerstände anzukämpfen.
Cindy erzählt von ihrer Haussanierung, die eigentlich schon Herausforderung genug wäre. Ohne große handwerkliche Vorkenntnisse macht sie sich gemeinsam mit ihrem Mann daran, ein altes, sanierungsbedürftiges Haus wieder herzurichten. Aus den ersten Aufnahmen zwischen Baustellenchaos und Red-Bull-Dose entsteht schließlich ihr Social-Media-Content – und damit auch eine ganz andere Baustelle: die Reaktionen der Menschen darauf. Besonders die Kommentare und Anfeindungen von Männern zeigen, wie schnell eine Frau belächelt oder unterschätzt wird, sobald sie Dinge selbst in die Hand nimmt, die scheinbar immer noch als „Männersache“ gelten.
Was mir dabei besonders gefallen hat: Cindy erzählt nicht nur von Werkzeug, Renovierung und schiefen Wänden. Sie nimmt auch den ganz normalen Alltag unter die Lupe – das Muttersein, Erwartungen an Frauen, Situationen am Familientisch und die vielen kleinen Momente, in denen Frauen vermittelt bekommen, wie sie sich angeblich zu verhalten haben. Dadurch wirkt das Buch viel persönlicher und näher am echten Leben, als der provokante Titel zunächst vermuten lässt.
Ich mochte ihre direkte Art und vor allem den Humor. Gerade bei einem Thema, das schnell sehr schwer und belehrend werden könnte, lockert Cindy vieles mit Selbstironie und bissigen Kommentaren auf. Gleichzeitig merkt man aber auch, wie viel Kraft es kosten kann, immer wieder gegen Vorurteile und Widerstände anzukämpfen.