Humorvoll, direkt und mit klarer Kante
Cindy-Adriana Speich erzählt davon, wie sie sich als Frau nicht davon abhalten lässt, ein altes Haus selbst zu sanieren. Aus ihren Baustellenvideos auf Instagram wurde eine große Community – dazu eine Menge ungefragter Kommentare, die dazukamen. Mit Humor und klaren Worten nimmt sie die eigenen Erfahrungen mit Vorurteilen, Rollenbildern, Muttersein und dem täglichen Kampf um Gleichberechtigung unter die Lupe.
Durch den Blick auf ihren Kanal „haus_plan_b“ kennt man sie bereits, doch das Buch zeigt noch eine andere, tiefere Seite – eine Geschichte, die hinter dem öffentlichen Auftreten steckt. Die Lektüre überzeugt vor allem durch Authentizität und Direktheit: kein glattpolierter Stil, sondern ehrlich, frisch auf den Tisch gesetzt. Dazu eine Portion Humor, die ernstere Themen nicht kleinredet. Viele Situationen dürften Frauen bekannt vorkommen – auf der Baustelle, im Familienalltag oder dort, wo einem plötzlich vermittelt wird, was man angeblich können oder nicht können soll.
Der Einstieg mit dem Zitat von Kathrin Gebel aus dem Bundestag setzt direkt die Richtung. Und auch die beigefügten Quellenangaben zu den Zitaten zeigen, dass da sich jemand Mühe gegeben hat, sauber zu arbeiten – das schätzt man bei einem Buch dieser Art.
Für viele bleibt das Buch eine starke Frauenbiografie, die Mut macht: Mut, Dinge selbst anzupacken, sich in ungekanntes Terrain zu wagen und sich nicht ständig von fremden Erwartungen ausbremsen zu lassen. Gleichzeitig regt es zum Nachdenken darüber an, wie weit Gleichberechtigung tatsächlich schon ist. Die Antwort darauf: Offenbar noch nicht weit genug.
Durch den Blick auf ihren Kanal „haus_plan_b“ kennt man sie bereits, doch das Buch zeigt noch eine andere, tiefere Seite – eine Geschichte, die hinter dem öffentlichen Auftreten steckt. Die Lektüre überzeugt vor allem durch Authentizität und Direktheit: kein glattpolierter Stil, sondern ehrlich, frisch auf den Tisch gesetzt. Dazu eine Portion Humor, die ernstere Themen nicht kleinredet. Viele Situationen dürften Frauen bekannt vorkommen – auf der Baustelle, im Familienalltag oder dort, wo einem plötzlich vermittelt wird, was man angeblich können oder nicht können soll.
Der Einstieg mit dem Zitat von Kathrin Gebel aus dem Bundestag setzt direkt die Richtung. Und auch die beigefügten Quellenangaben zu den Zitaten zeigen, dass da sich jemand Mühe gegeben hat, sauber zu arbeiten – das schätzt man bei einem Buch dieser Art.
Für viele bleibt das Buch eine starke Frauenbiografie, die Mut macht: Mut, Dinge selbst anzupacken, sich in ungekanntes Terrain zu wagen und sich nicht ständig von fremden Erwartungen ausbremsen zu lassen. Gleichzeitig regt es zum Nachdenken darüber an, wie weit Gleichberechtigung tatsächlich schon ist. Die Antwort darauf: Offenbar noch nicht weit genug.