Für kleine Nachteulen
Manchmal reicht ein einziger Satz, um sich ertappt zu fühlen. „Ich bin noch gar nicht müde!“ ist genau so ein Satz. Kaum gelesen, war ich mitten im eigenen Abendritual und hatte sofort dieses vertraute Bild im Kopf: ein Kind voller Ideen, voller Energie und mit tausend Gründen, warum Schlafen jetzt wirklich noch nicht geht.
Die Leseprobe holt einen sehr sanft und realistisch ab. Mika wirkt von der ersten Seite an unglaublich nahbar. Seine Gedanken, sein Spiel, sein Protest gegen das Zubettgehen – all das fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie direkt aus dem Familienalltag gegriffen. Besonders schön finde ich, dass Mika nicht als schwierig dargestellt wird, sondern als Kind, das noch mitten im Tag steckt und Zeit braucht, um innerlich anzukommen.
Was mir richtig gut gefällt, ist die ruhige, wertschätzende Sprache. Es gibt keinen Druck, kein Richtig oder Falsch. Stattdessen viel Verständnis für die Gefühle des Kindes und auch für die der Eltern. Die kleinen Fragen zwischendurch laden zum Innehalten ein und machen das Buch zu mehr als nur einer Vorlesegeschichte. Man liest nicht einfach, man kommt automatisch ins Gespräch.
Die ergänzenden Elterntipps fügen sich angenehm ein und wirken nicht belehrend, sondern unterstützend. Man merkt, dass hier viel Fachwissen steckt, das alltagstauglich und empathisch verpackt ist. Gerade die Themen Übergänge, Rituale und Bindung werden sehr feinfühlig angesprochen.
Nach dieser Leseprobe bleibt vor allem ein Gefühl hängen: Entlastung. Das Gefühl, dass man mit solchen Abenden nicht allein ist. Und dass Einschlafen kein Kampf sein muss, sondern wieder zu einer Zeit von Nähe und Verständnis werden kann. Ein Buch, das beruhigt, stärkt und genau dort ansetzt, wo viele Familien sich wiederfinden.
Die Leseprobe holt einen sehr sanft und realistisch ab. Mika wirkt von der ersten Seite an unglaublich nahbar. Seine Gedanken, sein Spiel, sein Protest gegen das Zubettgehen – all das fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie direkt aus dem Familienalltag gegriffen. Besonders schön finde ich, dass Mika nicht als schwierig dargestellt wird, sondern als Kind, das noch mitten im Tag steckt und Zeit braucht, um innerlich anzukommen.
Was mir richtig gut gefällt, ist die ruhige, wertschätzende Sprache. Es gibt keinen Druck, kein Richtig oder Falsch. Stattdessen viel Verständnis für die Gefühle des Kindes und auch für die der Eltern. Die kleinen Fragen zwischendurch laden zum Innehalten ein und machen das Buch zu mehr als nur einer Vorlesegeschichte. Man liest nicht einfach, man kommt automatisch ins Gespräch.
Die ergänzenden Elterntipps fügen sich angenehm ein und wirken nicht belehrend, sondern unterstützend. Man merkt, dass hier viel Fachwissen steckt, das alltagstauglich und empathisch verpackt ist. Gerade die Themen Übergänge, Rituale und Bindung werden sehr feinfühlig angesprochen.
Nach dieser Leseprobe bleibt vor allem ein Gefühl hängen: Entlastung. Das Gefühl, dass man mit solchen Abenden nicht allein ist. Und dass Einschlafen kein Kampf sein muss, sondern wieder zu einer Zeit von Nähe und Verständnis werden kann. Ein Buch, das beruhigt, stärkt und genau dort ansetzt, wo viele Familien sich wiederfinden.