Einschlafen zwischen Dino, Durst und tausend Gedanken
„Ich bin noch gar nicht müde!“ – ein Satz, den wohl die meisten Eltern nur zu gut kennen. Genau hier setzt dieses Buch an. Ich es gelesen und finde vor allem eines: Es ist nicht nur ein Bilderbuch, sondern auch ein richtig guter, alltagstauglicher Ratgeber für Eltern.
Eigentlich ist das Buch als gemeinsame Bilderbuchgeschichte angelegt. Wir begleiten Mika, der wie viele Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren abends mitten im Spiel steckt, wenn plötzlich Schlafenszeit ist. Routinen werden unterbrochen, der Kopf ist noch voll mit Ideen, plötzlich gibt es Durst, Toilettengänge, Schatten an der Wand, Monster im Zimmer oder den Wunsch nach der liebsten Bezugsperson. Und manchmal ist das Kind schlicht schon übermüdet. All diese typischen Einschlafprobleme werden sehr kindgerecht, in einfacher Sprache und mit viel Verständnis als Geschichte erzählt. Perfekt zum abendlichen Vorlesen.
Besonders gut gefallen haben mir die kleinen lilafarbenen Sprechblasen auf jeder Seite. Sie laden dazu ein, mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Fragen wie: Was machen Mama und Papa abends unterschiedlich? Was brauchst du, um gemütlich einzuschlafen? Hast du manchmal viele Gedanken im Kopf? Gibt es Schatten, die dir gruselig vorkommen? Oder magst du es, wenn jemand deine Hand hält? Diese Impulse sind wirklich schön und machen das Buch interaktiv, ohne Druck aufzubauen.
Für Eltern gibt es zusätzlich kleine Infokästen mit Hintergrundwissen und konkreten Anregungen. Warum Kinder sich abends so schwer umstellen können, wie sanfte Übergänge helfen oder warum klare Rituale Sicherheit geben. Das ist verständlich erklärt, nicht belehrend und sehr praxisnah. Man merkt schnell, was man vielleicht schon richtig macht, bekommt aber auch neue Ideen, wie man bestimmte Situationen entspannter gestalten kann.
Jetzt kommt mein kleines Aber. Nicht jedes Kind hat dieselben Einschlafprobleme. Beim Lesen dachte ich öfter: Das machen wir schon so oder Das Thema haben wir gar nicht. Für jüngere Kinder kann die Geschichte außerdem recht lang sein. Deshalb würde ich empfehlen, das Buch als Elternteil einmal alleine durchzulesen und dann gezielt die Seiten auszuwählen, die zur eigenen Situation passen. Das funktioniert problemlos, weil sich einzelne Themen gut überspringen lassen.
Die Illustrationen sind total süß, der Schreibstil ist sehr kindgerecht und die Elternfiguren werden liebevoll, geduldig und bedürfnisorientiert dargestellt. Kein Schimpfen, kein Druck, sondern echtes Ernstnehmen der kindlichen Gefühle. Auch die Vielfalt in den Illustrationen, zum Beispiel beim Vater, hat mir gut gefallen.
Unterm Strich ist "Ich bin noch gar nicht müde!" für mich ein situationsabhängiges Bilder- und Ratgeberbuch, das genau das hält, was der Untertitel verspricht. Es unterstützt Kinder beim Einschlafen und gibt Eltern das beruhigende Gefühl, nicht allein zu sein. Dafür gibt es von mir ganz klar fünf Sterne.
Eigentlich ist das Buch als gemeinsame Bilderbuchgeschichte angelegt. Wir begleiten Mika, der wie viele Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren abends mitten im Spiel steckt, wenn plötzlich Schlafenszeit ist. Routinen werden unterbrochen, der Kopf ist noch voll mit Ideen, plötzlich gibt es Durst, Toilettengänge, Schatten an der Wand, Monster im Zimmer oder den Wunsch nach der liebsten Bezugsperson. Und manchmal ist das Kind schlicht schon übermüdet. All diese typischen Einschlafprobleme werden sehr kindgerecht, in einfacher Sprache und mit viel Verständnis als Geschichte erzählt. Perfekt zum abendlichen Vorlesen.
Besonders gut gefallen haben mir die kleinen lilafarbenen Sprechblasen auf jeder Seite. Sie laden dazu ein, mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Fragen wie: Was machen Mama und Papa abends unterschiedlich? Was brauchst du, um gemütlich einzuschlafen? Hast du manchmal viele Gedanken im Kopf? Gibt es Schatten, die dir gruselig vorkommen? Oder magst du es, wenn jemand deine Hand hält? Diese Impulse sind wirklich schön und machen das Buch interaktiv, ohne Druck aufzubauen.
Für Eltern gibt es zusätzlich kleine Infokästen mit Hintergrundwissen und konkreten Anregungen. Warum Kinder sich abends so schwer umstellen können, wie sanfte Übergänge helfen oder warum klare Rituale Sicherheit geben. Das ist verständlich erklärt, nicht belehrend und sehr praxisnah. Man merkt schnell, was man vielleicht schon richtig macht, bekommt aber auch neue Ideen, wie man bestimmte Situationen entspannter gestalten kann.
Jetzt kommt mein kleines Aber. Nicht jedes Kind hat dieselben Einschlafprobleme. Beim Lesen dachte ich öfter: Das machen wir schon so oder Das Thema haben wir gar nicht. Für jüngere Kinder kann die Geschichte außerdem recht lang sein. Deshalb würde ich empfehlen, das Buch als Elternteil einmal alleine durchzulesen und dann gezielt die Seiten auszuwählen, die zur eigenen Situation passen. Das funktioniert problemlos, weil sich einzelne Themen gut überspringen lassen.
Die Illustrationen sind total süß, der Schreibstil ist sehr kindgerecht und die Elternfiguren werden liebevoll, geduldig und bedürfnisorientiert dargestellt. Kein Schimpfen, kein Druck, sondern echtes Ernstnehmen der kindlichen Gefühle. Auch die Vielfalt in den Illustrationen, zum Beispiel beim Vater, hat mir gut gefallen.
Unterm Strich ist "Ich bin noch gar nicht müde!" für mich ein situationsabhängiges Bilder- und Ratgeberbuch, das genau das hält, was der Untertitel verspricht. Es unterstützt Kinder beim Einschlafen und gibt Eltern das beruhigende Gefühl, nicht allein zu sein. Dafür gibt es von mir ganz klar fünf Sterne.