Die Höhle verlassen
Ich gehöre nicht zur TikTok Generation, darum ist der Hype um das Buch bisher an mir vorbeigegangen, ich hatte noch nichts davon gehört oder gelesen, auch der Name der Autorin sagt mir nichts.
Aber: das ist ganz egal, die Leseprobe hat mich gleich gepackt. Ich lese gern Dystopien und hier treffen wir auf eine, die tatsächlich Ähnlichkeit mit „Der Report der Magd“ aufweist, wie ja angekündigt wird. Es ist genauso ruhig und emotionslos erzählt und auch hier treffen wir auf Frauen, die aus der Gesellschaft, dem „normalen Leben“ herausgenommen sind. Ob es einen Grund dafür gibt oder einen Plan, weiß man nicht. Ob draußen andere Frauen normal weiterleben, weiß man auch nicht. Für die Ich-Erzählerin ist es besonders schwer, sie ist die Jüngste, der Altersabstand zu den anderen ist groß. Die anderen können miteinander Erinnerungen austauschen, sie hat nichts, keine Erinnerungen und auch nicht die Gemeinschaft, die sich aus solchen Gemeinsamkeiten ergeben könnte.
Sie ist offenbar in der Pubertät, bräuchte eine Mutter, bräuchte Freundinnen, mit denen sie sich austauschen könnte über alles, was sie verwirrt.
Das unterirdische Gefängnis ist ihre Welt, sie kennt nichts anderes. Wie die Männer in Platons Höhlengleichnis hält sie für real, was sie sieht und hört und das ist nicht viel. Aber im Gegensatz zu ihnen weiß sie von den anderen Frauen, dass es mehr gibt oder zumindest gab.
Der Klappentext verrät, dass es eine spannende Entwicklung geben wird. Die Frauen werden die Höhle verlassen und nichts ist wie erwartet. Beim ersten Abschnitt entstand in mir der Eindruck, dass die anderen Frauen vielleicht alle nicht mehr leben und die Erzählerin nun allein in weiß-nicht-was-für-einer-Welt ist. Alles sehr spannend.
Also: Die Handlung ist vermutlich sehr spannend und interessant. Die Sprache ist passend zur Erzählerin und wirkt sehr beklemmend. Auch das Cover wirkt düster, emotionslos und beklemmend.
Das Buch erzählt über „Diese merkwürdige Existenz, die mir nur wenig Freude gebracht hat.“ Ich glaube, mit könnte das Lesen viel Freude bringen.
Aber: das ist ganz egal, die Leseprobe hat mich gleich gepackt. Ich lese gern Dystopien und hier treffen wir auf eine, die tatsächlich Ähnlichkeit mit „Der Report der Magd“ aufweist, wie ja angekündigt wird. Es ist genauso ruhig und emotionslos erzählt und auch hier treffen wir auf Frauen, die aus der Gesellschaft, dem „normalen Leben“ herausgenommen sind. Ob es einen Grund dafür gibt oder einen Plan, weiß man nicht. Ob draußen andere Frauen normal weiterleben, weiß man auch nicht. Für die Ich-Erzählerin ist es besonders schwer, sie ist die Jüngste, der Altersabstand zu den anderen ist groß. Die anderen können miteinander Erinnerungen austauschen, sie hat nichts, keine Erinnerungen und auch nicht die Gemeinschaft, die sich aus solchen Gemeinsamkeiten ergeben könnte.
Sie ist offenbar in der Pubertät, bräuchte eine Mutter, bräuchte Freundinnen, mit denen sie sich austauschen könnte über alles, was sie verwirrt.
Das unterirdische Gefängnis ist ihre Welt, sie kennt nichts anderes. Wie die Männer in Platons Höhlengleichnis hält sie für real, was sie sieht und hört und das ist nicht viel. Aber im Gegensatz zu ihnen weiß sie von den anderen Frauen, dass es mehr gibt oder zumindest gab.
Der Klappentext verrät, dass es eine spannende Entwicklung geben wird. Die Frauen werden die Höhle verlassen und nichts ist wie erwartet. Beim ersten Abschnitt entstand in mir der Eindruck, dass die anderen Frauen vielleicht alle nicht mehr leben und die Erzählerin nun allein in weiß-nicht-was-für-einer-Welt ist. Alles sehr spannend.
Also: Die Handlung ist vermutlich sehr spannend und interessant. Die Sprache ist passend zur Erzählerin und wirkt sehr beklemmend. Auch das Cover wirkt düster, emotionslos und beklemmend.
Das Buch erzählt über „Diese merkwürdige Existenz, die mir nur wenig Freude gebracht hat.“ Ich glaube, mit könnte das Lesen viel Freude bringen.