Eindringlich, Still und Verstörend
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman hinterlässt bereits in der Leseprobe einen intensiven und beklemmenden Eindruck.
Das schlichte, kühle Cover passt gut zur reduzierten, fast zeitlosen Atmosphäre des Romans. Der Schreibstil ist klar, nüchtern und zugleich sehr eindringlich – jede Beobachtung wirkt bewusst gesetzt.
Die Spannung entsteht aus dem radikalen Unwissen: Warum sind die Frauen gefangen? Was ist mit der Welt geschehen? Gerade das Fehlen von Erklärungen erzeugt eine große Sogwirkung. Die Erzählerin wirkt ruhig, wach und reflektiert, was den Kontrast zur grausamen Situation noch verstärkt.
Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, weil es existenzielle Fragen nach Freiheit, Identität und Menschlichkeit stellt und mit seiner kargen, eindringlichen Sprache lange im Gedächtnis bleibt.
Das schlichte, kühle Cover passt gut zur reduzierten, fast zeitlosen Atmosphäre des Romans. Der Schreibstil ist klar, nüchtern und zugleich sehr eindringlich – jede Beobachtung wirkt bewusst gesetzt.
Die Spannung entsteht aus dem radikalen Unwissen: Warum sind die Frauen gefangen? Was ist mit der Welt geschehen? Gerade das Fehlen von Erklärungen erzeugt eine große Sogwirkung. Die Erzählerin wirkt ruhig, wach und reflektiert, was den Kontrast zur grausamen Situation noch verstärkt.
Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, weil es existenzielle Fragen nach Freiheit, Identität und Menschlichkeit stellt und mit seiner kargen, eindringlichen Sprache lange im Gedächtnis bleibt.