Eindrücklich
Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir das Buch auf Englisch zu kaufen, weil ich einfach nicht mehr damit gerechnet hatte, dass es jemals auf Deutsch erscheinen würde. Umso schöner, dass es jetzt doch in der Übersetzung von Luca Homburg vorliegt und nach diesen ersten 20 Seiten freue ich mich wirklich auf die deutsche Ausgabe.
Die Spannung entsteht in dieser Leseprobe ausschließlich durch den inneren Monolog der Ich-Erzählerin und vor allem durch die vielen unbeantworteten Fragen. Wir wissen nicht mehr als sie und erkunden die Welt, in der sie gefangen ist, Stück für Stück mit ihr. Dieses unmittelbare Mitgehen in ihrer Perspektive macht die Geschichte zu einem Sog, in den man sich von der ersten Seite an hineingezogen fühlt.
Der Schreibstil ist dazu ist ruhig und klar und wird vollständig von diesem inneren Gedankenstrom der Ich-Erzählerin getragen. Ihre Gedanken sind ungefiltert und obwohl sie ihre Lage mit fast beunruhigender Nüchternheit schildert, spürt man zwischen den Zeilen tiefgreifende Emotionen. Besonders faszinierend fand ich, wie sie durch ihre Fantasien und die obsessive Fixierung auf den jungen Wächter ihre emotionale und sexuelle Unerfahrenheit verarbeitet.
Die anderen Frauen bleiben in dieser Leseprobe bisher noch sehr im Hintergrund, was aber genau ihrer Rolle in dieser isolierten Welt entspricht. Könnte mir vorstellen, dass sich das im Verlauf der Handlung so bleiben wird und sie stattdessen eine anonyme Gruppe bilden, von der sich die Erzählerin mehr und mehr abzukapseln beginnt.
Die Leseprobe hat definitiv Lust auf mehr gemacht und ich bin schon sehr gespannt, wie sich ihre Geschichte weiterentwickeln wird.
Die Spannung entsteht in dieser Leseprobe ausschließlich durch den inneren Monolog der Ich-Erzählerin und vor allem durch die vielen unbeantworteten Fragen. Wir wissen nicht mehr als sie und erkunden die Welt, in der sie gefangen ist, Stück für Stück mit ihr. Dieses unmittelbare Mitgehen in ihrer Perspektive macht die Geschichte zu einem Sog, in den man sich von der ersten Seite an hineingezogen fühlt.
Der Schreibstil ist dazu ist ruhig und klar und wird vollständig von diesem inneren Gedankenstrom der Ich-Erzählerin getragen. Ihre Gedanken sind ungefiltert und obwohl sie ihre Lage mit fast beunruhigender Nüchternheit schildert, spürt man zwischen den Zeilen tiefgreifende Emotionen. Besonders faszinierend fand ich, wie sie durch ihre Fantasien und die obsessive Fixierung auf den jungen Wächter ihre emotionale und sexuelle Unerfahrenheit verarbeitet.
Die anderen Frauen bleiben in dieser Leseprobe bisher noch sehr im Hintergrund, was aber genau ihrer Rolle in dieser isolierten Welt entspricht. Könnte mir vorstellen, dass sich das im Verlauf der Handlung so bleiben wird und sie stattdessen eine anonyme Gruppe bilden, von der sich die Erzählerin mehr und mehr abzukapseln beginnt.
Die Leseprobe hat definitiv Lust auf mehr gemacht und ich bin schon sehr gespannt, wie sich ihre Geschichte weiterentwickeln wird.