Eine fremde Welt ganz ohne Männer.

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fönbo Avatar

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Es geht in "Ich, die ich Männer nicht kannte" um eine abgeschlossene Welt, in der Frauen ohne Männer leben. Diese Ausgangssituation macht sofort neugierig.

Der Aufbau ist klar und konzentriert. Man wird ohne viele Erklärungen in die Situation hineingeworfen. Schritt für Schritt erfährt man mehr über das Leben der Frauen. Spannung entsteht eher durch Fragen als durch Action.

Jacqueline Harpmans Stil ist nüchtern, ruhig und sehr präzise. Dadurch wirkt der Text fast kühl, aber eindringlich.

Die Protagonisten bleiben teilweise distanziert, wirken aber glaubwürdig. Wahrnehmungen prägen die Stimmung stark.

Das Cover passt gut zur reduzierten und ernsten Atmosphäre.