Eine stille, verstörende Stimme über Erinnerung, Menschlichkeit und Begehren

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Schon das schlichte, klare Cover weckt eine leise Unruhe und das setzt sich in der Leseprobe fort. Jacquelin Harpman erzählt mit einer nüchternen, klaren Sprache, die gerade durch ihre Zurückhaltung tief berührt.

Die Ich-Erzählerin wirkt zunächst distanziert, beinahe emotionslos im weiteren Verlauf entfaltet sich eine enorme innere Spannung. Es zeichnet sich ein Bild einer abgeschlossenen Welt durch Gedanken, Erinnerungen und körperliche Empfindungen. Für mich bleibt die Figur rätselhaft und verstärkt meine Neugier auf das Buch.

Ich hoffe auf eine intensive Geschichte die sich mit Philosophie, Identität, Verlust und das Menschsein selbst befasst.