Beklemmend
Der dystopische Roman von Jacqueline Harpman liegt nun in neuer Übersetzung und mit neuem Cover (und Titel) auf Deutsch vor, nachdem er bei BookTok und in der Online-Community international sehr erfolgreich war. Die Geschichte selbst ist schnell umrissen: In einem Keller werden vierzig Frauen von anonymen Wärtern festgehalten, bis diese plötzlich eines Tages verschwinden und die Frauen den Kerker verlassen können - und sich in einer einsamen Einöde zurechtfinden müssen. Ich-Erzählerin und Protagonistin ist die namenlose „Kleine“, die als Einzige noch ein Teenager ist und das Leben vor dem Keller nicht kennt.
Die Geschichte ist eine typische Dystopie wie aus dem Lehrbuch - Anklänge an die heutige Zeit, unklares zeitliches Setting in der Zukunft, Vertrautes, mit dem gebrochen wird. Die Atmosphäre ist beklemmend, einsam und düster und man liest die ganze Zeit weiter, um endlich eine Antwort auf die vielen Fragen zu erhalten - befinden sich die Frauen überhaupt auf der Erde? Wer hat sie eingesperrt und warum? Wo sind alle anderen? Das Ende lässt einen ratlos zurück. Die Autorin hat auf jeden Fall den Mut aufgebracht, den Leser mit sehr vielen offenen Fragen unbefriedigt zurückzulassen. Oder es ist alles eine Metapher, die sich nicht ganz erschließt…
Die Geschichte ist eine typische Dystopie wie aus dem Lehrbuch - Anklänge an die heutige Zeit, unklares zeitliches Setting in der Zukunft, Vertrautes, mit dem gebrochen wird. Die Atmosphäre ist beklemmend, einsam und düster und man liest die ganze Zeit weiter, um endlich eine Antwort auf die vielen Fragen zu erhalten - befinden sich die Frauen überhaupt auf der Erde? Wer hat sie eingesperrt und warum? Wo sind alle anderen? Das Ende lässt einen ratlos zurück. Die Autorin hat auf jeden Fall den Mut aufgebracht, den Leser mit sehr vielen offenen Fragen unbefriedigt zurückzulassen. Oder es ist alles eine Metapher, die sich nicht ganz erschließt…