Beklemmende Dystopie
Dieses Hörbuch war so ganz anders als ich nach der Werbung des Verlags erwartet hatte.
Die Vortragsart der Sprecherin war für mich anfangs ungewohnt monoton, doch im Laufe des Hörbuchs merkte ich, dass sie damit hervorragend die Emotionslosigkeit der Protagonistin widerspiegelt.
40 Frauen sind in einem Käfig eingesperrt, der in einem großen Keller steht. Warum so dort sind, wissen sie nicht. Wie sie dorthin kamen ebensowenig. Sie haben dort keinerlei Privatsphäre, müssen sogar ihre Notdurf vor den anderen Verrichten. Sie werden von jeweils 6 Wärtern bewacht, die immer zu dritt Schichtdienst haben und nie mit den Frauen kommunizieren und sie mit Peitschen davon abhalten, Selbstmord zu begehen. Es gibt Nahrung und Matratzen zum Schlafen.
Ansonsten haben die Frauen nur ihre Erinnerungen. Nur die namenlose Erzählerin teilt diese nicht, da sie als kleines Kind eingesperrt wurde, was sie zu einer ausgestoßen Außenseiterin macht, was unter psychologischen Gesichtspunkten interessant ist. Die Beschreibung dieses Lebens ist sehr bedrückend.
Als sie älter wird, findet sie unter den Frauen schließlich doch einè, die mit ihr redet und ihr einiges erklärt und sie hat Ideen, die zeigen, dass sie sehr schlau ist, wo man doch eigentlich ein Kaspar Hauser Syndrom hätte erwarten können.
Ganz unerwartet verschwinden die Wärter eines Tages, nachdem eine Sirene ertönte, und die Frauen können Käfig und Keller verlassen. Doch draußen ist alles anders als erwartet. Sie müssen sich gemeinsam zurechtfinden und sich ein neues Leben aufbauen.
Obwohl die Geschichte sehr bedrückend und an einigen Stellen unlogisch ist und auf drängende Fragen keine Antwort gibt, fand ich sie interessant. Vor allem die Gedanken der Erzählerin, die am Ende sehr philosophisch werden, sind bemerkenswert.
Die Vortragsart der Sprecherin war für mich anfangs ungewohnt monoton, doch im Laufe des Hörbuchs merkte ich, dass sie damit hervorragend die Emotionslosigkeit der Protagonistin widerspiegelt.
40 Frauen sind in einem Käfig eingesperrt, der in einem großen Keller steht. Warum so dort sind, wissen sie nicht. Wie sie dorthin kamen ebensowenig. Sie haben dort keinerlei Privatsphäre, müssen sogar ihre Notdurf vor den anderen Verrichten. Sie werden von jeweils 6 Wärtern bewacht, die immer zu dritt Schichtdienst haben und nie mit den Frauen kommunizieren und sie mit Peitschen davon abhalten, Selbstmord zu begehen. Es gibt Nahrung und Matratzen zum Schlafen.
Ansonsten haben die Frauen nur ihre Erinnerungen. Nur die namenlose Erzählerin teilt diese nicht, da sie als kleines Kind eingesperrt wurde, was sie zu einer ausgestoßen Außenseiterin macht, was unter psychologischen Gesichtspunkten interessant ist. Die Beschreibung dieses Lebens ist sehr bedrückend.
Als sie älter wird, findet sie unter den Frauen schließlich doch einè, die mit ihr redet und ihr einiges erklärt und sie hat Ideen, die zeigen, dass sie sehr schlau ist, wo man doch eigentlich ein Kaspar Hauser Syndrom hätte erwarten können.
Ganz unerwartet verschwinden die Wärter eines Tages, nachdem eine Sirene ertönte, und die Frauen können Käfig und Keller verlassen. Doch draußen ist alles anders als erwartet. Sie müssen sich gemeinsam zurechtfinden und sich ein neues Leben aufbauen.
Obwohl die Geschichte sehr bedrückend und an einigen Stellen unlogisch ist und auf drängende Fragen keine Antwort gibt, fand ich sie interessant. Vor allem die Gedanken der Erzählerin, die am Ende sehr philosophisch werden, sind bemerkenswert.