Die Wachhäuser
Der Roman "Ich, die ich Männer nicht kannte" erzählt die dystopische Geschichte von 40 Frauen, die in Gefangenschaft leben und von Männern bewacht und mit dem Nötigsten versorgt werden. Erzählt wird aus der Perspektive der namenlosen Jüngsten. Eines Tages bricht ein Alarm aus und die Wächter verschwinden. Die Frauen sind frei und beginnen eine Reise durch eine fremde und leere Welt fernab ihres Kellergefängnisses.
Harpman erzählt in einer klaren, fast nüchternen Sprache, eine Geschichte, die so ohne Sinn erscheint, da Erklärungen und Kontext fehlen. Wir wissen genauso wenig, wie die Frauen selbst. Viele Fragen kommen daher beim Lesen auf. Wie entsteht Identität? Wie entsteht Sinn eines Lebens in einer gesellschaftlosen Welt? Was bedeutet Menschsein?
Besonders eindrucksvoll ist die Perspektive der Erzählerin, die nur dieses Leben und diese Welt kennt und ihr neugierig und unvoreingenommen begegnet.
"Ich, die ich Männer nicht kannte" ist ein stilles, langsames und gleichzeitig zutiefst verstörendes Werk, das lange nachhallt. Es hat mir wirklich gut gefallen und war ein fesselndes und erfrischend anderes Leseerlebnis.
Harpman erzählt in einer klaren, fast nüchternen Sprache, eine Geschichte, die so ohne Sinn erscheint, da Erklärungen und Kontext fehlen. Wir wissen genauso wenig, wie die Frauen selbst. Viele Fragen kommen daher beim Lesen auf. Wie entsteht Identität? Wie entsteht Sinn eines Lebens in einer gesellschaftlosen Welt? Was bedeutet Menschsein?
Besonders eindrucksvoll ist die Perspektive der Erzählerin, die nur dieses Leben und diese Welt kennt und ihr neugierig und unvoreingenommen begegnet.
"Ich, die ich Männer nicht kannte" ist ein stilles, langsames und gleichzeitig zutiefst verstörendes Werk, das lange nachhallt. Es hat mir wirklich gut gefallen und war ein fesselndes und erfrischend anderes Leseerlebnis.