Dystopie ohne Männer
Kurz zum Inhalt: 39 Frauen werden unter kargen Bedingungen über Jahre in einem unterirdischen Keller gefangen gehalten ohne den Grund dafür zu kennen. Diese Erfahrung und alles, was danach noch geschah, schildert die jüngste der Frauen ("die Kleine") in einer Art Bericht für die Nachwelt. Sprachlich fand ich das Buch gut zugänglich und angenehm zu lesen, wenn es auch etwas besonders geschrieben war. Man hatte den Eindruck einen Klassiker zu lesen, der etwas älter ist als von 1995.
Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, da der Klappentext und der Vergleich mit anderen Büchern mich sofort angesprochen haben. Dem Urteil "so existentiell wie »Die Wand«" würde ich sofort zustimmen. Der vibe der beiden Bücher war sehr ähnlich: Sie behandeln grundlegend, was es bedeutet in einer einsamen Welt ein Mensch zu sein und was einen dennoch im Leben antreiben kann. Ganz basalen Dingen, wie der Suche nach Nahrung wird dabei wieder mehr Bedeutung als in unserer Welt beigemessen.
Die Stimmen, die das Buch als weniger feministisch als gedacht beschreiben, kann ich gut verstehen. Vor allem hinter dem Vergleichsmaßstab »Der Report der Magd« bleibt es finde ich weit zurück.
Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, da der Klappentext und der Vergleich mit anderen Büchern mich sofort angesprochen haben. Dem Urteil "so existentiell wie »Die Wand«" würde ich sofort zustimmen. Der vibe der beiden Bücher war sehr ähnlich: Sie behandeln grundlegend, was es bedeutet in einer einsamen Welt ein Mensch zu sein und was einen dennoch im Leben antreiben kann. Ganz basalen Dingen, wie der Suche nach Nahrung wird dabei wieder mehr Bedeutung als in unserer Welt beigemessen.
Die Stimmen, die das Buch als weniger feministisch als gedacht beschreiben, kann ich gut verstehen. Vor allem hinter dem Vergleichsmaßstab »Der Report der Magd« bleibt es finde ich weit zurück.