Ein Buch, mit dem ich mich wirklich schwer getan habe
Worum geht’s?
In einem Keller sitzen 40 Frauen in einem Käfig, ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne zu wissen, wie und warum sie dort unten gelandet sind. Als eines Tages dann ihre Gefängniswärter verschwinden und sie unversehens in die Freiheit gelangen, ist ihre Verwirrung groß – doch die Jüngste unter ihnen ist nicht bereit, die neu gewonnene Welt dort draußen zu lassen und will erfahren, was sie alles verpasst hat.
Meine Meinung:
Bei diesem Buch war mir schon vor dem Lesen klar, dass ich eventuell eine Enttäuschung erleben würde. Tatsächlich war das dann leider auch eher der Fall, da ich die Geschichte an sich zwar relativ schnell beendet habe, mir aber ehrlicherweise nicht sicher bin, ob ich sie überhaupt richtig verstanden habe.
Zu Beginn der Geschichte bin ich noch durchaus schnell vorab gekommen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es überhaupt zu dieser wirklich bizarren Ausgangslage gekommen ist und wie die Frauen es aus der Gefangenschaft heraus schaffen würden. Trotz der eigentlich wenigen Seiten habe ich mich dann jedoch recht schnell eher schwer damit getan, wirklich vorwärts zu kommen, was in meinen Augen vor allem daran lag, dass es einfach keine Antworten auf meine Fragen gab.
Den Grundgedanken einer so vollkommen unklaren Welt finde ich zwar nach wie vor grundsätzlich ganz spannend, die Ungewissheit, in der sowohl die Figuren, als auch man selbst beim Lesen dann allerdings bleibt, ist alles andere als zufriedenstellend. Darüber hinaus habe ich mich wirklich schwer damit getan, eine feministische Perspektive in dieser Geschichte zu finden, den gerade das war ein Punkt, der mir immer wieder als Begründung dafür genannt wurde, warum ich dieses Buch unbedingt lesen sollte. Da die Frauen untereinander eher blass geblieben sind – was insofern konsequent beschrieben war, da die Protagonistin sich sozial überhaupt nicht entwickeln konnte – war es für mich auf emotionaler Ebene praktisch unmöglich, wirklich mit ihnen mitzufiebern, da ich schon die Namen kaum einer konkreten Figur zuordnen konnte und das für die Handlung auch ehrlicherweise gar keine Rolle gespielt hat.
In austauschbaren Charakteren, einem vollkommen im Dunkeln bleibenden Worldbuilding und der Menge an unbeantworteten Fragen, mit denen ich nach dem Lesen dieses Buches zurückgeblieben bin, sehe ich für mich leider keinen Mehrwert, der über die reine Lesezeit und das damit verbundene Gedankenexperiment einer dystopischen Welt hinaus geht. Den begeisterten Stimmen zu dieser Geschichte kann ich mich daher leider eher weniger anschließen, auch wenn ich persönlich durchaus Potenzial in dieser Idee sehe und eine etwas andere Ausarbeitung vielleicht mit mehr Freude gelesen hätte.
Fazit:
Auch wenn ich die Idee dieser Geschichte im Grunde spannend fand und auch vergleichsweise schnell mit dem Buch fertig war, habe ich die Kernaussage vermutlich einfach nicht verstanden. Die Ausgangslage hat unglaublich viele Fragen bei mir aufgeworfen, die leider zum Großteil unbeantwortet geblieben sind, was mich zwar nachhaltig beschäftigt, aber leider definitiv nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt.
Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel von mir.
In einem Keller sitzen 40 Frauen in einem Käfig, ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne zu wissen, wie und warum sie dort unten gelandet sind. Als eines Tages dann ihre Gefängniswärter verschwinden und sie unversehens in die Freiheit gelangen, ist ihre Verwirrung groß – doch die Jüngste unter ihnen ist nicht bereit, die neu gewonnene Welt dort draußen zu lassen und will erfahren, was sie alles verpasst hat.
Meine Meinung:
Bei diesem Buch war mir schon vor dem Lesen klar, dass ich eventuell eine Enttäuschung erleben würde. Tatsächlich war das dann leider auch eher der Fall, da ich die Geschichte an sich zwar relativ schnell beendet habe, mir aber ehrlicherweise nicht sicher bin, ob ich sie überhaupt richtig verstanden habe.
Zu Beginn der Geschichte bin ich noch durchaus schnell vorab gekommen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es überhaupt zu dieser wirklich bizarren Ausgangslage gekommen ist und wie die Frauen es aus der Gefangenschaft heraus schaffen würden. Trotz der eigentlich wenigen Seiten habe ich mich dann jedoch recht schnell eher schwer damit getan, wirklich vorwärts zu kommen, was in meinen Augen vor allem daran lag, dass es einfach keine Antworten auf meine Fragen gab.
Den Grundgedanken einer so vollkommen unklaren Welt finde ich zwar nach wie vor grundsätzlich ganz spannend, die Ungewissheit, in der sowohl die Figuren, als auch man selbst beim Lesen dann allerdings bleibt, ist alles andere als zufriedenstellend. Darüber hinaus habe ich mich wirklich schwer damit getan, eine feministische Perspektive in dieser Geschichte zu finden, den gerade das war ein Punkt, der mir immer wieder als Begründung dafür genannt wurde, warum ich dieses Buch unbedingt lesen sollte. Da die Frauen untereinander eher blass geblieben sind – was insofern konsequent beschrieben war, da die Protagonistin sich sozial überhaupt nicht entwickeln konnte – war es für mich auf emotionaler Ebene praktisch unmöglich, wirklich mit ihnen mitzufiebern, da ich schon die Namen kaum einer konkreten Figur zuordnen konnte und das für die Handlung auch ehrlicherweise gar keine Rolle gespielt hat.
In austauschbaren Charakteren, einem vollkommen im Dunkeln bleibenden Worldbuilding und der Menge an unbeantworteten Fragen, mit denen ich nach dem Lesen dieses Buches zurückgeblieben bin, sehe ich für mich leider keinen Mehrwert, der über die reine Lesezeit und das damit verbundene Gedankenexperiment einer dystopischen Welt hinaus geht. Den begeisterten Stimmen zu dieser Geschichte kann ich mich daher leider eher weniger anschließen, auch wenn ich persönlich durchaus Potenzial in dieser Idee sehe und eine etwas andere Ausarbeitung vielleicht mit mehr Freude gelesen hätte.
Fazit:
Auch wenn ich die Idee dieser Geschichte im Grunde spannend fand und auch vergleichsweise schnell mit dem Buch fertig war, habe ich die Kernaussage vermutlich einfach nicht verstanden. Die Ausgangslage hat unglaublich viele Fragen bei mir aufgeworfen, die leider zum Großteil unbeantwortet geblieben sind, was mich zwar nachhaltig beschäftigt, aber leider definitiv nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt.
Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel von mir.