Ein kleines Büchlein mit großem Tiefgang
In „Ich, die ich Männer nicht kannte“ darf man keine klaren Antworten erwarten. Man muss dieses Buch einfach auf sich wirken lassen und darüber nachdenken, dann entfaltet es seine Genialität.
Ich möchte gar nichts von der Geschichte erzählen, denn sonst würde ich vielleicht schon zu viel verraten. Der Klappentext reicht.
Ich für meinen Teil war sehr überrascht von dem Buch, hatte irgendwie etwas anderes erwartet und war dann aber von der Stimme der Erzählerin, von allen nur „die Kleine“ genannt, wie gebannt. Auch wenn nicht sonderlich viel passiert, passiert doch sehr sehr viel und ich weiß das klingt seltsam, aber doch ist es irgendwie genau das was ich empfunden habe.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war wie gebannt von der Erzählung. Dabei habe ich fast vergessen, dass es nicht wirklich der Lebensbericht einer Frau ist, die nie Männer kennen gelernt hat, sondern ein Werk der Fiktion, das übrigens bereits Mitte der 1990er Jahre auf Französisch erschien.
Nach dem Lesen musste ich eine Weile meine Gedanken dazu sortieren. Das Buch wirkt ein wenig wie ein Rohrschach Test: Jeder und Jede muss eine eigene Interpretation finden und wird etwas eigenes in dem Text sehen. Was ich auch bestätigt fand, als ich später in einem Subreddit eine lebhafte Diskussion zum Text gefunden habe (in der unter anderem öfter die Idee mit dem Rohrschachtest fiel). Denn ich hatte ganz klar das Bedürfnis über das „Erlebte“ zu sprechen, mich auszutauschen und zu hören wie andere diesen Text empfunden haben.
Auch ein Blick auf die Historie der Autorin ist hilfreich.
Ein wenig hat mich die Lektüre an „Die Parabel vom Sämann“ erinnert. Zumindest vom Gefühl her.
Wer gerne beim Lesen eigene Schlüsse ziehen will, wer gern nachdenkt und Bücher nicht nur zur reinen, schnellen und einfachen Unterhaltung liest, sondern auch von ihnen berührt werden will, wird mit „Ich, die ich Männer nicht kannte“ seine Freude haben.
Wer in seinen Büchern für alles eine Lösung haben möchte und es andernfalls unbefriedigend findet, sollte stattdessen zu einem anderen Buch greifen.
Für mich war es auf jeden Fall ein Highlight, umso mehr ich darüber nachdenke, um so größer wird diese Gewissheit.
Ich möchte gar nichts von der Geschichte erzählen, denn sonst würde ich vielleicht schon zu viel verraten. Der Klappentext reicht.
Ich für meinen Teil war sehr überrascht von dem Buch, hatte irgendwie etwas anderes erwartet und war dann aber von der Stimme der Erzählerin, von allen nur „die Kleine“ genannt, wie gebannt. Auch wenn nicht sonderlich viel passiert, passiert doch sehr sehr viel und ich weiß das klingt seltsam, aber doch ist es irgendwie genau das was ich empfunden habe.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war wie gebannt von der Erzählung. Dabei habe ich fast vergessen, dass es nicht wirklich der Lebensbericht einer Frau ist, die nie Männer kennen gelernt hat, sondern ein Werk der Fiktion, das übrigens bereits Mitte der 1990er Jahre auf Französisch erschien.
Nach dem Lesen musste ich eine Weile meine Gedanken dazu sortieren. Das Buch wirkt ein wenig wie ein Rohrschach Test: Jeder und Jede muss eine eigene Interpretation finden und wird etwas eigenes in dem Text sehen. Was ich auch bestätigt fand, als ich später in einem Subreddit eine lebhafte Diskussion zum Text gefunden habe (in der unter anderem öfter die Idee mit dem Rohrschachtest fiel). Denn ich hatte ganz klar das Bedürfnis über das „Erlebte“ zu sprechen, mich auszutauschen und zu hören wie andere diesen Text empfunden haben.
Auch ein Blick auf die Historie der Autorin ist hilfreich.
Ein wenig hat mich die Lektüre an „Die Parabel vom Sämann“ erinnert. Zumindest vom Gefühl her.
Wer gerne beim Lesen eigene Schlüsse ziehen will, wer gern nachdenkt und Bücher nicht nur zur reinen, schnellen und einfachen Unterhaltung liest, sondern auch von ihnen berührt werden will, wird mit „Ich, die ich Männer nicht kannte“ seine Freude haben.
Wer in seinen Büchern für alles eine Lösung haben möchte und es andernfalls unbefriedigend findet, sollte stattdessen zu einem anderen Buch greifen.
Für mich war es auf jeden Fall ein Highlight, umso mehr ich darüber nachdenke, um so größer wird diese Gewissheit.