Ein Roman, der laut nachhallt

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emmireads Avatar

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Der Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte“ geht definitiv unter die Haut und hallt nach. Es ist düster und beklemmend und sorgt gleichzeitig dafür, dass man es nicht aus der Hand legen kann.

Im Mittelpunkt stehen vierzig Frauen, die in einem unterirdischen Keller gefangen gehalten werden, ohne zu wissen, wo sie sind oder warum. Besonders eindrücklich ist die Erzählerin, ein junges Mädchen, das kein Leben vor der Gefangenschaft kennt. Ihre Sicht auf die Welt ist besonders spannend, weil ihr jegliche Vergleichsmöglichkeiten fehlen.

Ich will nicht weiter auf den Inhalt eingehen, aber kann sagen, dass das Buch viele große und interessante Fragen aufwirft. Meiner Meinung nach sind diese teilweise ein wenig zu offengeblieben, aber im Großen und Ganzen hat mir die Umsetzung sehr gut gefallen!

Die Geschichte hat mich definitiv in seinen Bann gezogen und mir sehr gut gefallen. Ich empfehle den Roman gerne weiter!