Existenzielle Parabel

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herzenslustlos Avatar

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In "Ich, die ich Männer nicht kannte" von Jacqueline Harpman geht es um vierzig Frauen, die gefangen sind in einem unterirdischen Gefängnis. Keine von ihnen weiß mehr wie sie dort gelandet sind und die männlichen Wärter reden kein Wort mit ihnen, sondern schwingen nur die Peitsche. Als sie auf einmal das Tor öffnet, müssen sie sich mit einer unbekannten Welt auseinandersetzen.

Der Roman ist wirklich sehr eindringlich geschrieben. Die knapp 200 Seiten lesen sich sehr schnell und auch wenn nicht viel passiert, wird es nicht wirklich langweilig. Zu viele Fragen umgeben dieses Geschichte und man will unbedingt mehr über die Hintergründe erfahren. Dennoch wird einem schon früh klar gemacht, dass viele dieser Fragen vermutlich nicht beantwortet werden. Aber trotzdem bleibt bis zum Schluss die Hoffnung bestehen. Und so lässt das Buch auch danach einen nicht so schnell wieder los.