Fesselnd bedrückend
„Überleben ist nichts anderes als das Aufschieben des Todes.“
Es ist so schwer, dieses Buch zu bewerten. Die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann und alle Ereignisse sind erschütternd, aber gleichzeitig hat es eine seltsame Schönheit an sich, wie die erzählende Person sie erlebt. Das Gedankenexperiment, wie ein Mensch, der in einem begrenzten Raum ohne das soziale Konstrukt einer Familie – und ohne Männer – aufgewachsen ist, die Welt und menschliche Interaktionen sehen würde, ist etwas, das einem nach dem Lesen noch länger im Gedächtnis bleibt. Es ist teilweise sehr bedrückend und nichts, was man zur leichten Unterhaltung liest. Man hat Hoffnung, dass alles doch noch irgendwie gut ausgeht, während die Erzählerin schon früh sehr neutral beschrieben, aber objektiv betrachtet eben doch schlechte Aussichten auf die Zukunft wirft. Einerseits ist man traurig, dass die Erzöhlerin so viele Erfahrungen des menschlichen Zusammenlebens nicht machen konnte, andererseits macht ihr das ihr Schicksal anscheinend so viel leichter.
Es ist so schwer, dieses Buch zu bewerten. Die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann und alle Ereignisse sind erschütternd, aber gleichzeitig hat es eine seltsame Schönheit an sich, wie die erzählende Person sie erlebt. Das Gedankenexperiment, wie ein Mensch, der in einem begrenzten Raum ohne das soziale Konstrukt einer Familie – und ohne Männer – aufgewachsen ist, die Welt und menschliche Interaktionen sehen würde, ist etwas, das einem nach dem Lesen noch länger im Gedächtnis bleibt. Es ist teilweise sehr bedrückend und nichts, was man zur leichten Unterhaltung liest. Man hat Hoffnung, dass alles doch noch irgendwie gut ausgeht, während die Erzählerin schon früh sehr neutral beschrieben, aber objektiv betrachtet eben doch schlechte Aussichten auf die Zukunft wirft. Einerseits ist man traurig, dass die Erzöhlerin so viele Erfahrungen des menschlichen Zusammenlebens nicht machen konnte, andererseits macht ihr das ihr Schicksal anscheinend so viel leichter.