Ich bleibe ohne Antworten zurück

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skiaddict7 Avatar

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Vierzig Frauen werden tief unter der Erde in einem Käfig gefangen gehalten. Die Wächter, allesamt Männer, sprechen nicht mit ihnen. Sie bringen ihnen Lebensmittel und Töpfe, damit sie sich etwas kochen können. Es gibt keine Betten, keine Tische, keine Bücher, keine Uhren, gar nichts. Keine weiss, wieso sie gefangen gehalten werden oder was mit der Welt draussen passiert ist. Die Geschichte wird von der jüngsten erzählt. Die namenlose Protagonistin hat fast ihr ganzes Leben unter der Erde gelebt. Sie kann sich kaum an zuvor erinnern. Keine weiss, wie lange sie schon gefangen sind. Aber die Protagonistin war am Anfang ein Kind und ist nun fast erwachsen. Eines Tages ertönt plötzlich ein Alarm, als die Wärter gerade den Käfig aufschliessen. Die Wärter fliehen. Die Tür bleibt offen. Sie sind frei. Doch was erwartet sie draussen?

Ich fand das Buch sehr interessant zu lesen. Der Schreibstil ist nahbar, manchmal poetisch, und regt zum Nachdenken an. Dennoch war es komplett anders, als ich es erwartet hatte. Besonders die Zeit nach der Gefangenschaft lässt so viele Fragen offen. Ich hätte mir eine Auflösung erhofft. Für mich war das Ende zu offen.