Interesse lässt mit den Seiten nach
Jacqueline Harpman schreibt in ihrem Roman "Ich, die ich Männer nicht kannte" über eine Gruppe Frauen, die in einem Untergrundgefängnis festgehalten werden. Sie wissen weder, wie sie dorthin gekommen sind, noch wie lange sie schon dort sind. Die Ich-Erzählerin, die als kleines Kind eingesperrt wurde, weiß nicht einmal, wie die reale Welt aussieht. Eines Tages jedoch bekommen die Frauen eine Möglichkeit, an die Oberfläche zu kommen.
Anfangs ist es noch interessant, zu beobachten, wie die Frauen sich sozialisieren, was die Protagonistin kann, weiß und auch von den älteren Frauen lernt. Doch mit der Zeit treten immer wieder Unstimmigkeiten auf und das Rätselraten mit den wenigen wirren Hinweisen tritt zu sehr in den Vordergrund, sodass das Interesse an der Geschichte sinkt. Ich erwarte mir keine klare Antwort, was passiert ist und wieso die Frauen eingesperrt waren, aber den ein oder anderen Hinweis, den man logisch mit einem anderen verknüpfen kann, wäre schon schön gewesen.
Anfangs ist es noch interessant, zu beobachten, wie die Frauen sich sozialisieren, was die Protagonistin kann, weiß und auch von den älteren Frauen lernt. Doch mit der Zeit treten immer wieder Unstimmigkeiten auf und das Rätselraten mit den wenigen wirren Hinweisen tritt zu sehr in den Vordergrund, sodass das Interesse an der Geschichte sinkt. Ich erwarte mir keine klare Antwort, was passiert ist und wieso die Frauen eingesperrt waren, aber den ein oder anderen Hinweis, den man logisch mit einem anderen verknüpfen kann, wäre schon schön gewesen.