Neue Lieblingsdystopie
In einem unterirdischen Gefängnis sitzen 40 Frauen. Eine von ihnen war noch ein Kind, als sie in Gefangeschaft gerieten. Sie erinnert sich als einzige nich an das Davor, an die echte Welt. Ob es wohl ein Fehler war, dass sie überhaupt in diesem Keller eingesperrt wurde? Doch das Fragenstellen ist müßig. Sie wissen nichts über die Gründe ihres Eingesperrtseins. Die Tage der Frauen bestehen nur aus Essen und Schlafen. Berühren dürfen sie sich nicht und erklären wollen sie der jungen Frau kaum je etwas über die Welt, die sie nicht mehr kennt. Wozu soll das schließlich gut sein?
Eines Tages ertönt genau in dem Moment ein Alarm, als die Wärter gerade den Käfig der Frauen öffnen, um ihnen ihr Essen zu reichen. Die Wärter fliehen überstürzt und die jungen Frau greift geistesgegenwärtig nach den Schlüsseln zu ihrem Gefängnis. Die Frauen sind endlich frei. Doch was für eine Welt erwartet sie außerhalb ihres Käfigs?
Ich habe diesen Roman absolut geliebt! Rätselhaft, düster, todtraurig und doch irgendwie immer mit einem Funken Hoffnung, berichtet Harpman über das Leben einer klugen, ehrgeizigen aber zurückhaltenden Frau, die etwas will von einer Welt, die ihr nichts zu geben hat.
Es geht um Einsamkeit, Menschsein, Freiheit und Sinnhaftigkeit. Zusammen mit der jungen Frau, der niemand jemals einen Namen gegeben hat, erkunden wir eine Welt, die Erzählerin wie Leserin gleichermaßen vor diverse Rätsel stellt.
"Ich, die ich Männer nicht kannte" ist so bedrückend und existenziell wie Haushofers "Die Wand". Es hat mich gleichermaßen unterhalten, wie mein Herz gebrochen. Dieser Roman ist definitiv ein Jahreshighlight und eine neue Lieblingsdystopie, die mir ein paarmal die Tränen in die Augen getrieben hat. Grandios!
Eines Tages ertönt genau in dem Moment ein Alarm, als die Wärter gerade den Käfig der Frauen öffnen, um ihnen ihr Essen zu reichen. Die Wärter fliehen überstürzt und die jungen Frau greift geistesgegenwärtig nach den Schlüsseln zu ihrem Gefängnis. Die Frauen sind endlich frei. Doch was für eine Welt erwartet sie außerhalb ihres Käfigs?
Ich habe diesen Roman absolut geliebt! Rätselhaft, düster, todtraurig und doch irgendwie immer mit einem Funken Hoffnung, berichtet Harpman über das Leben einer klugen, ehrgeizigen aber zurückhaltenden Frau, die etwas will von einer Welt, die ihr nichts zu geben hat.
Es geht um Einsamkeit, Menschsein, Freiheit und Sinnhaftigkeit. Zusammen mit der jungen Frau, der niemand jemals einen Namen gegeben hat, erkunden wir eine Welt, die Erzählerin wie Leserin gleichermaßen vor diverse Rätsel stellt.
"Ich, die ich Männer nicht kannte" ist so bedrückend und existenziell wie Haushofers "Die Wand". Es hat mich gleichermaßen unterhalten, wie mein Herz gebrochen. Dieser Roman ist definitiv ein Jahreshighlight und eine neue Lieblingsdystopie, die mir ein paarmal die Tränen in die Augen getrieben hat. Grandios!