Ohne Hoffnung
Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, in eine Welt gestoßen zu werden, die gleichzeitig karg und unendlich dicht ist: ohne Antworten, ohne Trost.
Was mich am tiefsten getroffen hat, war die Einsamkeit dieser Frauen. Sie ist nicht nur ein Zustand, sie ist allgegenwärtig, körperlich spürbar.
Gleichzeitig ist da diese leise, fast verzweifelte Menschlichkeit. Die Frauen klammern sich an Routinen, an Erinnerungsfragmente, an das, was sie einmal gewesen sein könnten. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, wie sehr Identität an Beziehung gebunden ist. Besonders die Erzählerin, die nie Männer gekannt hat, wirkt dabei wie eine Beobachterin am Rand der Menschlichkeit selbst. Ihre Perspektive ist kühl und fremd.
Die Verzweiflung in diesem Buch ist nicht "laut" und genau das macht sie so schwer auszuhalten. Es gibt keine Erlösung, keine klare Botschaft, nicht einmal Hoffnung im klassischen Sinn.
Ich habe dieses Buch geliebt, weil es so kompromisslos ist. Es verlangt etwas von seinen Leser, aber es gibt auch etwas zurück: eine Erfahrung, die unter die Haut geht und lange nachhallt.
Was mich am tiefsten getroffen hat, war die Einsamkeit dieser Frauen. Sie ist nicht nur ein Zustand, sie ist allgegenwärtig, körperlich spürbar.
Gleichzeitig ist da diese leise, fast verzweifelte Menschlichkeit. Die Frauen klammern sich an Routinen, an Erinnerungsfragmente, an das, was sie einmal gewesen sein könnten. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, wie sehr Identität an Beziehung gebunden ist. Besonders die Erzählerin, die nie Männer gekannt hat, wirkt dabei wie eine Beobachterin am Rand der Menschlichkeit selbst. Ihre Perspektive ist kühl und fremd.
Die Verzweiflung in diesem Buch ist nicht "laut" und genau das macht sie so schwer auszuhalten. Es gibt keine Erlösung, keine klare Botschaft, nicht einmal Hoffnung im klassischen Sinn.
Ich habe dieses Buch geliebt, weil es so kompromisslos ist. Es verlangt etwas von seinen Leser, aber es gibt auch etwas zurück: eine Erfahrung, die unter die Haut geht und lange nachhallt.