Schöne Wiederentdeckung
Noch bevor ich mit dem Lesen von Ich, die ich Männer nicht kannte begann, staunte ich über zwei Dinge. Zum einen ist das Buch bereits 1995 erschienen und wurde nun neu entdeckt. Zum anderen wurde es aus dem Französischen übersetzt und nicht aus dem Englischen, wie die vielen aktuell kursierenden Ausgaben und der Name der Autorin vermuten ließen.
Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen, hier sollte tatsächlich der Blick in den Klappentext genügen, um nicht zu viel vorwegzunehmen. Die Handlung dreht sich um 40 Frauen, die in einem unterirdischen Käfig eingesperrt sind und eines Tages plötzlich freikommen. Durch die Tatsache, dass sie von Männern bewacht werden, wird das Buch als feministischer Roman verkauft. In meinen Augen ist es dies jedoch nicht. Denn nicht nur gibt es auch eingesperrte Männer, auch scheint vieles eher christlich- konservativ geprägt zu sein.
Die Geschichte ist häufig bedrückend und erinnerte mich teilweise an Die Straße von Cormac McCarthy. Glücklicherweise gibt es hier keine Kannibalen. Das Thema Haltbarkeitsdauer haltbar gemachter Lebensmittel wäre jedoch ein anderes.
Das Buch ist nichts für Leute, die gerne genau wissen, was die Lösung für alles ist und keine ungelösten Geheimnisse mögen. Wen dies nicht stört, findet hier eine interessante Dystopie. Auch wenn es die ein oder andere Lücke in der Logik gibt und ich manche Handlungsweisen der Protagonistin nicht nachvollziehen konnte, habe ich den Roman gerne gelesen. Eine schöne Wiederentdeckung!
Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen, hier sollte tatsächlich der Blick in den Klappentext genügen, um nicht zu viel vorwegzunehmen. Die Handlung dreht sich um 40 Frauen, die in einem unterirdischen Käfig eingesperrt sind und eines Tages plötzlich freikommen. Durch die Tatsache, dass sie von Männern bewacht werden, wird das Buch als feministischer Roman verkauft. In meinen Augen ist es dies jedoch nicht. Denn nicht nur gibt es auch eingesperrte Männer, auch scheint vieles eher christlich- konservativ geprägt zu sein.
Die Geschichte ist häufig bedrückend und erinnerte mich teilweise an Die Straße von Cormac McCarthy. Glücklicherweise gibt es hier keine Kannibalen. Das Thema Haltbarkeitsdauer haltbar gemachter Lebensmittel wäre jedoch ein anderes.
Das Buch ist nichts für Leute, die gerne genau wissen, was die Lösung für alles ist und keine ungelösten Geheimnisse mögen. Wen dies nicht stört, findet hier eine interessante Dystopie. Auch wenn es die ein oder andere Lücke in der Logik gibt und ich manche Handlungsweisen der Protagonistin nicht nachvollziehen konnte, habe ich den Roman gerne gelesen. Eine schöne Wiederentdeckung!