Stilles, aber wahnsinnig fesselndes Buch
Der Roman erzählt die Geschichte von 39 Frauen und einem Mädchen, die gemeinsam in einem unterirdischen Bunker gefangen gehalten und von Wachen bewacht werden. Keine von ihnen weiß, warum sie hier ist, und fast alle haben ihre Erinnerungen an das Leben davor verloren.
Die Prämisse klang derart brutal, dass das Buch sofort meine Aufmerksamkeit bekommen hat und ich das Buch einfach lesen musste. Allerdings sollte man, auch wenn die Prämisse nach einer dystopischen Geschichte klingt, sollte man keine actionreiche Handlung wie z.B. in "Die Tribute von Panem", "Corpus Delicti" oder "1984" mit dramatischen Kämpfe gegen ein System oder spektakuläre Wendungen erwarten.
Die Welt, in der diese Geschichte spielt, fühlt sich leer und fast farblos an. Die Kulisse, in der sich die Handlung abspielt, ist begrenz, und statt großer Heldengeschichten oder dramatischer Konfrontationen entwickelt das Buch eine Situation, die einen beim Lesen immer wieder innehalten lässt und zum Nachdenken über Dinge anregt, die plötzlich viel größer wirken: Freiheit, Erziehung, menschliche Beziehungen und die Frage, wie sehr wir Menschen darauf angewiesen sind, dass Dinge einen Sinn ergeben. Antworten liefert dieses Buch jedoch nicht.
Den Figuren widerfahren Dinge, auf die sie reagieren müssen; sie passen sich an und versuchen weiterzuleben mit Ereignissen, die sie weder verstehen noch kontrollieren können. Beim Lesen spürt man, wie stark der Wunsch wird, dass irgendwo eine Erklärung kommen und alles irgendwann Sinn ergeben muss. Vielleicht gehört genau dieser Wunsch aber zum Menschsein, und das ist der schmerzhafte Punkt. Die Hauptfigur läuft und läuft, obwohl sie eigentlich keinen Grund mehr hätte, einfach weil sie Antworten sucht und sich nicht damit abfinden kann, dass es vielleicht keine gibt.
Es ist wahrscheinlich kein Buch für jeden, denn wer Geschichten mit klarer Handlung und eindeutigen Antworten liebt, wird daran vermutlich frustriert sein. Wer aber Lust auf etwas Ungewöhnliches hat, auf eine Geschichte, die mehr Fragen stellt als Antworten gibt, der sollte es lesen.
Die Prämisse klang derart brutal, dass das Buch sofort meine Aufmerksamkeit bekommen hat und ich das Buch einfach lesen musste. Allerdings sollte man, auch wenn die Prämisse nach einer dystopischen Geschichte klingt, sollte man keine actionreiche Handlung wie z.B. in "Die Tribute von Panem", "Corpus Delicti" oder "1984" mit dramatischen Kämpfe gegen ein System oder spektakuläre Wendungen erwarten.
Die Welt, in der diese Geschichte spielt, fühlt sich leer und fast farblos an. Die Kulisse, in der sich die Handlung abspielt, ist begrenz, und statt großer Heldengeschichten oder dramatischer Konfrontationen entwickelt das Buch eine Situation, die einen beim Lesen immer wieder innehalten lässt und zum Nachdenken über Dinge anregt, die plötzlich viel größer wirken: Freiheit, Erziehung, menschliche Beziehungen und die Frage, wie sehr wir Menschen darauf angewiesen sind, dass Dinge einen Sinn ergeben. Antworten liefert dieses Buch jedoch nicht.
Den Figuren widerfahren Dinge, auf die sie reagieren müssen; sie passen sich an und versuchen weiterzuleben mit Ereignissen, die sie weder verstehen noch kontrollieren können. Beim Lesen spürt man, wie stark der Wunsch wird, dass irgendwo eine Erklärung kommen und alles irgendwann Sinn ergeben muss. Vielleicht gehört genau dieser Wunsch aber zum Menschsein, und das ist der schmerzhafte Punkt. Die Hauptfigur läuft und läuft, obwohl sie eigentlich keinen Grund mehr hätte, einfach weil sie Antworten sucht und sich nicht damit abfinden kann, dass es vielleicht keine gibt.
Es ist wahrscheinlich kein Buch für jeden, denn wer Geschichten mit klarer Handlung und eindeutigen Antworten liebt, wird daran vermutlich frustriert sein. Wer aber Lust auf etwas Ungewöhnliches hat, auf eine Geschichte, die mehr Fragen stellt als Antworten gibt, der sollte es lesen.