Psychologie, die verständlich und lebensnah erklärt wird
Stefanie Stahl schafft es in „Ich erklär das jetzt mal psychologisch“, psychologische Zusammenhänge so zu erklären, dass man auch ohne Vorwissen gut folgen kann. Dabei schreibt sie angenehm direkt und greift Situationen auf, die einem aus dem eigenen Alltag oder zumindest aus dem Umfeld bekannt vorkommen können.
Besonders interessant fand ich die Auseinandersetzung mit der Frage, warum wir unangenehme Wahrheiten verdrängen oder an Situationen festhalten, obwohl wir eigentlich wissen, dass sie uns nicht guttun. Stahl zeigt, dass unsere Wahrnehmung stark von inneren Überzeugungen und Erwartungen geprägt wird und Wunschdenken kurzfristig sogar eine Art Schutzfunktion übernehmen kann. Das hat mich beim Lesen immer wieder dazu gebracht, über eigene Denk- und Verhaltensmuster nachzudenken.
Auch das Kapitel über emotionale Abhängigkeit hat mir gefallen. An einem konkreten Beziehungsbeispiel erklärt die Autorin das Zusammenspiel von Nähe und Distanz, Kontrollverlust, Dopamin und Selbstwert. Dadurch bleiben die Erklärungen nicht abstrakt, sondern werden sehr anschaulich.
Positiv ist für mich außerdem, dass das Buch eine große Bandbreite an Themen verspricht. Neben Beziehungen und Gefühlen geht es unter anderem um Freundschaft, Einsamkeit, Selbstwert, Konflikte, gesellschaftliche Krisen und Selbstreflexion.
Insgesamt hat mir der zugängliche und teilweise humorvolle Ton besonders gefallen. Psychologie wird hier nicht unnötig kompliziert dargestellt, sondern mit dem echten Leben verbunden. Ein Buch, das Wissen vermittelt und gleichzeitig dazu anregt, das eigene Denken und Handeln etwas genauer zu betrachten.
Besonders interessant fand ich die Auseinandersetzung mit der Frage, warum wir unangenehme Wahrheiten verdrängen oder an Situationen festhalten, obwohl wir eigentlich wissen, dass sie uns nicht guttun. Stahl zeigt, dass unsere Wahrnehmung stark von inneren Überzeugungen und Erwartungen geprägt wird und Wunschdenken kurzfristig sogar eine Art Schutzfunktion übernehmen kann. Das hat mich beim Lesen immer wieder dazu gebracht, über eigene Denk- und Verhaltensmuster nachzudenken.
Auch das Kapitel über emotionale Abhängigkeit hat mir gefallen. An einem konkreten Beziehungsbeispiel erklärt die Autorin das Zusammenspiel von Nähe und Distanz, Kontrollverlust, Dopamin und Selbstwert. Dadurch bleiben die Erklärungen nicht abstrakt, sondern werden sehr anschaulich.
Positiv ist für mich außerdem, dass das Buch eine große Bandbreite an Themen verspricht. Neben Beziehungen und Gefühlen geht es unter anderem um Freundschaft, Einsamkeit, Selbstwert, Konflikte, gesellschaftliche Krisen und Selbstreflexion.
Insgesamt hat mir der zugängliche und teilweise humorvolle Ton besonders gefallen. Psychologie wird hier nicht unnötig kompliziert dargestellt, sondern mit dem echten Leben verbunden. Ein Buch, das Wissen vermittelt und gleichzeitig dazu anregt, das eigene Denken und Handeln etwas genauer zu betrachten.