Perfekt für den Einstieg, wertvoll für den Blick auf sich selbst
Stefanie Stahl war mir natürlich schon länger ein Begriff, aber ehrlich gesagt habe ich bisher noch nie ein Buch von ihr in der Hand gehabt. Als ich das Inhaltsverzeichnis von „Ich erklär das jetzt mal psychologisch“ überflogen habe, hatte ich direkt richtig Lust auf das Buch. Psychologie für die drängenden Probleme unserer Zeit, verständlich aufbereitet – das klang enorm vielversprechend und holte mich auf den ersten Seiten sofort ab.
Die Sprache hält auch genau das, was der Titel verspricht: Stefanie Stahl schreibt wunderbar nahbar, bodenständig und absolut verständlich. Das Buch umfasst insgesamt 45 Essays, die jeweils nur etwa fünf bis sechs Seiten lang sind. Inhaltlich deckt sie darin eine beeindruckende Bandbreite an Themen ab, die erklären sollen, warum wir eigentlich so fühlen, wie wir fühlen. Dass die Kapitel bei dieser Kürze nicht extrem tief in die Materie eintauchen können, liegt auf der Hand, aber durch die vielen anschaulichen Beispiele und Patientengeschichten aus ihrer eigenen therapeutischen Praxis liest sich das Ganze sehr greifbar und lebendig.
Nach dem Zuklappen muss ich für mich persönlich zwar sagen, dass der ganz große Erkenntnisgewinn ausgeblieben ist. Allerdings beschäftige ich mich auch nicht zum ersten Mal mit der Frage, woher meine Gefühle in bestimmten Situationen kommen (Spoiler: sehr oft natürlich aus der Kindheit). Viele der psychologischen Hintergründe waren mir daher schon vertraut. Wer die Reise zu den Ursprüngen der eigenen Gefühlswelt aber gerade erst beginnt, wird beim Lesen garantiert den einen oder anderen echten Aha-Moment erleben. Für Einsteiger ist das Buch daher absolut ideal.
Aber auch wenn für mich nicht viel Neues dabei war, hatte die Lektüre etwas Gutes: Das Buch hat mir noch einmal sehr klar vor Augen geführt, welche ungeklärten Themen ich selbst vielleicht noch vor mir herschiebe. Es war ein schöner Anstoß, um zu schauen, wo ich bei mir selbst nochmal genauer hinschauen möchte und wo noch ein wenig Klärungsbedarf herrscht.
Ein riesiger Pluspunkt ist für mich der Aufbau des Buches. Durch die eigenständigen, kurzen Essays kann man es wunderbar zwischendurch in Wartezeiten zur Hand nehmen oder genau die Kapitel herauspicken, auf die man gerade Lust hat. Was einen persönlich nicht betrifft oder interessiert, wird einfach übersprungen. Alles in allem ein leicht zugängliches, gut konsumierbares Buch, das Lust darauf macht, sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen.
Die Sprache hält auch genau das, was der Titel verspricht: Stefanie Stahl schreibt wunderbar nahbar, bodenständig und absolut verständlich. Das Buch umfasst insgesamt 45 Essays, die jeweils nur etwa fünf bis sechs Seiten lang sind. Inhaltlich deckt sie darin eine beeindruckende Bandbreite an Themen ab, die erklären sollen, warum wir eigentlich so fühlen, wie wir fühlen. Dass die Kapitel bei dieser Kürze nicht extrem tief in die Materie eintauchen können, liegt auf der Hand, aber durch die vielen anschaulichen Beispiele und Patientengeschichten aus ihrer eigenen therapeutischen Praxis liest sich das Ganze sehr greifbar und lebendig.
Nach dem Zuklappen muss ich für mich persönlich zwar sagen, dass der ganz große Erkenntnisgewinn ausgeblieben ist. Allerdings beschäftige ich mich auch nicht zum ersten Mal mit der Frage, woher meine Gefühle in bestimmten Situationen kommen (Spoiler: sehr oft natürlich aus der Kindheit). Viele der psychologischen Hintergründe waren mir daher schon vertraut. Wer die Reise zu den Ursprüngen der eigenen Gefühlswelt aber gerade erst beginnt, wird beim Lesen garantiert den einen oder anderen echten Aha-Moment erleben. Für Einsteiger ist das Buch daher absolut ideal.
Aber auch wenn für mich nicht viel Neues dabei war, hatte die Lektüre etwas Gutes: Das Buch hat mir noch einmal sehr klar vor Augen geführt, welche ungeklärten Themen ich selbst vielleicht noch vor mir herschiebe. Es war ein schöner Anstoß, um zu schauen, wo ich bei mir selbst nochmal genauer hinschauen möchte und wo noch ein wenig Klärungsbedarf herrscht.
Ein riesiger Pluspunkt ist für mich der Aufbau des Buches. Durch die eigenständigen, kurzen Essays kann man es wunderbar zwischendurch in Wartezeiten zur Hand nehmen oder genau die Kapitel herauspicken, auf die man gerade Lust hat. Was einen persönlich nicht betrifft oder interessiert, wird einfach übersprungen. Alles in allem ein leicht zugängliches, gut konsumierbares Buch, das Lust darauf macht, sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen.