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Schon der Beginn entfaltet eine eindringliche, poetische Wucht: Naturkatastrophe, persönlicher Zusammenbruch und leise Alltagsbeobachtungen verschränken sich zu einem dichten inneren Monolog. Cornelia Travnicek erzählt mit großer sprachlicher Sensibilität von Mutterschaft, mentaler Überforderung, Schuldgefühlen und dem ständigen Versuch, Kontrolle zu behalten. Besonders beeindruckend ist die klare, zugleich fragile Stimme der Erzählerin, die Schmerz, Ironie und Reflexion miteinander verbindet. Der Roman verspricht eine intensive, literarisch anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Krisen, die sich langsam und unaufhaltsam ins Leben einschreiben.