Der Zustand
Cornelia Travniceks ambitionierter Roman mit dem ungewöhnlichen Titel „Ich erzähle von meinen Beinen“ erzählt von einer Familie, die von ADHS betroffen ist.
Wally lebt mit ihrem Mann und der 11jährigen Tochter eigentlich zufrieden, doch in der Schule gibt es ein paar Probleme, da es bei der 11jährigen Val Anzeichen von ADHS gibt. Doch schlimmer hat es eigentlich Wally getroffen, die heimlich die Tabletten ihrer Tochter schluckt, weil sie unerkannt ebenfalls im hohen Maße an Neurodivergenz leidet. Dadurch ist sie sehr chaotisch und emotional oft aufgewühlt.
Die Autorin bildet Wallys Zustand deutlich ab, dazu nutzt sie auch textliche Mittel, z.B. bei der Textgestaltung im Buch. So deutlich und eindringlich habe das noch nie gelesen.
Trotz ihres Zustandes hat Wally viel Humor und es wird immer aus ihrer Perspektive erzählt. Doch da doch einiges schiefgeht, hat der Text selbstverständlich auch eine ernste Grundlage.
Beeindruckend dann das Finale, als es zusätzlich noch eine Flutkatastrophe gibt.
Wally lebt mit ihrem Mann und der 11jährigen Tochter eigentlich zufrieden, doch in der Schule gibt es ein paar Probleme, da es bei der 11jährigen Val Anzeichen von ADHS gibt. Doch schlimmer hat es eigentlich Wally getroffen, die heimlich die Tabletten ihrer Tochter schluckt, weil sie unerkannt ebenfalls im hohen Maße an Neurodivergenz leidet. Dadurch ist sie sehr chaotisch und emotional oft aufgewühlt.
Die Autorin bildet Wallys Zustand deutlich ab, dazu nutzt sie auch textliche Mittel, z.B. bei der Textgestaltung im Buch. So deutlich und eindringlich habe das noch nie gelesen.
Trotz ihres Zustandes hat Wally viel Humor und es wird immer aus ihrer Perspektive erzählt. Doch da doch einiges schiefgeht, hat der Text selbstverständlich auch eine ernste Grundlage.
Beeindruckend dann das Finale, als es zusätzlich noch eine Flutkatastrophe gibt.