Ein authentisches Buch über ADHS!

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puschel1304 Avatar

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Fazit: Ein sehr authentisches Buch über die Thematik ADHS und wie es sich täglich damit lebt. Wally ist davon überzeugt, dass ihre Tochter ADHS hat, doch statt ihr die Tabletten zu geben, die verschrieben werden, nimmt sie diese selbst zu sich. Der Leser bekommt eine Ansammlung von Szenen aus Wallys Leben geboten, bei dem auf eine sehr humorvolle aber auch ehrliche Art und Weise das Leben von Wally beschrieben wird. Denn nicht nur Wallys Tochter scheint an ADHS erkrankt zu sein, sondern auch Wally selbst. Einige Szenen aus ihrer eigenen Perspektive, andere wiederum aus der Perspektive von außen betrachtet. Dieses Buch ist in seiner Gestaltung etwas ganz besonderes, denn die Textpassagen wirken auf den ersten Blick wirr auf den Seiten angeordnet. Sobald der Leser die Thematik versteht, wird er auch dieses stilistische Mittel verstehen. Ebenso war ich anfänglich mit dem Titel etwas verwirrt, doch auch diesen empfinde ich im Nachgang grandios gewählt. Eine Geschichte, die mich persönlich dauerhaft gefesselt hat und bei der ich mich an vielen Stellen wieder erkennen konnte und mir selbst die Frage stellte, ob ich ein Stück weit ADHS haben könnte. Doch wie sagt Wally so schön? Damals hatten wir das doch auch alles nicht... damals war doch alles anders... dieses Buch zeigt, wie sich vieles bereits geändert hat in der Medizin und wie Menschen mit dieser Erkrankung geholfen werden kann. Ein schönes Buch zur Aufklärung und für das Verständnis von ADHS. Ich habe es sehr gern gelesen.