Leben mit ADHS
Wer mir schon länger folgt, weiß vermutlich, was für ein großer Fan ich von Cornelia Travnicek bin. ‘Chucks’ zählt zu meinen liebsten Büchern überhaupt, und ‘Feenstaub’ empfehle ich auch immer gerne weiter. Umso größer war meine Freude, als sie mich gefragt hat, ob ich ihr neues Buch lesen möchte, und klare Sache, das wollte ich!
In ‘Ich erzähle von meinen Beinen’ geht es um Wally, also eigentlich um Wally und Vallie, Mutter und Tochter. Beide betroffen von ADHS. Nur dass die Tochter jetzt offiziell eine Diagnose hat, die Mutter aber nicht. Und während Vallie Medikamente verschrieben bekommt, fragt sich Wally, ob sie nicht dieselben Symptome wie ihre Tochter aufweist, ob sie nicht auch ADHS haben könnte. Vielleicht liegt es auch nur an dem vollen Alltag, an Elternschaft, Job und Haushalt. Vielleicht ist da aber doch mehr. Und als Wally bei der Schuldirektion vorgeladen wird, weil Vallie ihre Medikamente an Mitschüler:innen verkauft haben soll, da wird es Zeit, mit der Wahrheit herauszurücken…
Wie anstrengend es ist, ADHS zu haben, zeigt dieser Roman sehr eindrücklich. Wallys Gedanken sind sprunghaft, sind viele, und ähnlich liest sich dieses Buch, das aus vielen, unterschiedlich langen Absätzen besteht, mit manchen Zeitsprüngen und einer unendlich scheinenden Liste an Dingen, die mal gemacht gehören, die angefangen wurden, die nicht zu Ende gebracht worden sind. Dinge, die verlegt werden; Dinge, die geputzt, geordnet, besprochen, organisiert, gefüttert, kontrolliert werden müssen. ‘Ich erzähle von meinen Beinen’ ist in Teilen belastend zu lesen, weil ADHS belastend ist, und zugleich ist es ein sprachlicher Genuss, den ich nur weiterempfehlen kann.
In ‘Ich erzähle von meinen Beinen’ geht es um Wally, also eigentlich um Wally und Vallie, Mutter und Tochter. Beide betroffen von ADHS. Nur dass die Tochter jetzt offiziell eine Diagnose hat, die Mutter aber nicht. Und während Vallie Medikamente verschrieben bekommt, fragt sich Wally, ob sie nicht dieselben Symptome wie ihre Tochter aufweist, ob sie nicht auch ADHS haben könnte. Vielleicht liegt es auch nur an dem vollen Alltag, an Elternschaft, Job und Haushalt. Vielleicht ist da aber doch mehr. Und als Wally bei der Schuldirektion vorgeladen wird, weil Vallie ihre Medikamente an Mitschüler:innen verkauft haben soll, da wird es Zeit, mit der Wahrheit herauszurücken…
Wie anstrengend es ist, ADHS zu haben, zeigt dieser Roman sehr eindrücklich. Wallys Gedanken sind sprunghaft, sind viele, und ähnlich liest sich dieses Buch, das aus vielen, unterschiedlich langen Absätzen besteht, mit manchen Zeitsprüngen und einer unendlich scheinenden Liste an Dingen, die mal gemacht gehören, die angefangen wurden, die nicht zu Ende gebracht worden sind. Dinge, die verlegt werden; Dinge, die geputzt, geordnet, besprochen, organisiert, gefüttert, kontrolliert werden müssen. ‘Ich erzähle von meinen Beinen’ ist in Teilen belastend zu lesen, weil ADHS belastend ist, und zugleich ist es ein sprachlicher Genuss, den ich nur weiterempfehlen kann.