Neurodivergent und gut so!
Der Alltag und vor allem der Schulalltag gestaltet sich für Valerie und auch für ihre Mutter Wally manchmal herausfordernd. Es wird angeregt die Zehnjährige testen zu lassen, wobei sich herausstellt, dass das Mädchen ADHS hat. Daraufhin stellen sich der Familie viele Fragen, wie zum Beispiel zur Gabe von Medikamenten. Wally fällt einige Entscheidungen im Alleingang, kämpft für und mit ihrer Tochter. Doch auch in ihrem Leben, besonders in ihrem Inneren, gibt es viele Herausforderungen, die Konzentration und Organisation angehen. All das und noch einige unvorhergesehene Geschehnisse führen dazu, dass es zu der immer wieder in kurzen Absätzen angekündigten Katastrophe kommt.
In Rückblicken erzählt die Autorin mit Wally als Ich-Erzählerin, wie sich die Ereignisse aneinanderreihen, die zu ihrem Nervenzusammenbruch und der Überschwemmung führen.
Die dreiköpfige Familie lebt recht idyllisch in einem Haus am Land nahe einer größeren Stadt. Alles scheint gut zu laufen, doch Wally kosten viele Dinge des Alltags mehr Energie, wo sie doch andererseits nur so vor Ideen und Energie sprudelt. Ihrer Tochter Valerie geht es da ähnlich und bei ihr wird ADHS diagnostiziert. Die Leserschaft darf Wallys täglichen Überlegungen, ihrem Leben in einem kleinen Dorf, dem Anderssein, den vielzähligen Ideen, die auf Umsetzung warten und ihren Bemühungen alles schaffen zu müssen folgen.
Das Buch ist in kurzen Kapiteln und noch kürzeren Einschüben aus Zitaten, Gedanken oder vorausschauenden Erklärungen aufgebaut. Für mich war das interessant und spielgelt auch die Struktur, der ein neurodivergentes Gehirn folgen kann. Mich hat es überaus berührt, wie sehr ich mich in Wallys alltäglichen Abläufen, Gedanken und Problemen wiederfand. Einige Worte der Autorin drückten aus, was auch in mir schlummert, sich jedoch noch nicht bis zur Oberfläche durchgearbeitet hat und sie sprach mir damit oft aus dem Herzen. Die Themen Mental Load, Alltag mit Beruf und Familie, schulische Herausforderungen für Kind und Eltern, die sich von denen neurotypischer Familien sehr unterscheiden können und das fehlende Verständnis des Umfeldes fand ich sehr gut recherchiert (oder sind sie selbst erlebt, denn diesen Eindruck hatte ich oft wegen der präzisen Beschreibungen?). Dabei wohnt der Geschichte auch viel Humor inne, der das Buch zu einer schön und leicht zu lesenden Lektüre macht.
Danke für das verständnisvolle, tröstende, tiefgründige und humorige Buch!
In Rückblicken erzählt die Autorin mit Wally als Ich-Erzählerin, wie sich die Ereignisse aneinanderreihen, die zu ihrem Nervenzusammenbruch und der Überschwemmung führen.
Die dreiköpfige Familie lebt recht idyllisch in einem Haus am Land nahe einer größeren Stadt. Alles scheint gut zu laufen, doch Wally kosten viele Dinge des Alltags mehr Energie, wo sie doch andererseits nur so vor Ideen und Energie sprudelt. Ihrer Tochter Valerie geht es da ähnlich und bei ihr wird ADHS diagnostiziert. Die Leserschaft darf Wallys täglichen Überlegungen, ihrem Leben in einem kleinen Dorf, dem Anderssein, den vielzähligen Ideen, die auf Umsetzung warten und ihren Bemühungen alles schaffen zu müssen folgen.
Das Buch ist in kurzen Kapiteln und noch kürzeren Einschüben aus Zitaten, Gedanken oder vorausschauenden Erklärungen aufgebaut. Für mich war das interessant und spielgelt auch die Struktur, der ein neurodivergentes Gehirn folgen kann. Mich hat es überaus berührt, wie sehr ich mich in Wallys alltäglichen Abläufen, Gedanken und Problemen wiederfand. Einige Worte der Autorin drückten aus, was auch in mir schlummert, sich jedoch noch nicht bis zur Oberfläche durchgearbeitet hat und sie sprach mir damit oft aus dem Herzen. Die Themen Mental Load, Alltag mit Beruf und Familie, schulische Herausforderungen für Kind und Eltern, die sich von denen neurotypischer Familien sehr unterscheiden können und das fehlende Verständnis des Umfeldes fand ich sehr gut recherchiert (oder sind sie selbst erlebt, denn diesen Eindruck hatte ich oft wegen der präzisen Beschreibungen?). Dabei wohnt der Geschichte auch viel Humor inne, der das Buch zu einer schön und leicht zu lesenden Lektüre macht.
Danke für das verständnisvolle, tröstende, tiefgründige und humorige Buch!