Unterhaltsamer Einblick in den Alltag mit Neurodivergenz
Wenn ihr Mal einen Einblick erhalten wollt, wie es ist, mit Menschen mit ADHS oder ADS zusammen zu leben, lest einfach dieses Buch. Cornelia Travnicek erzählt hier sehr authentisch, wie der Alltag in Familien mit von ADHS betroffenen Personen so aussieht.
Besonders fasziniert hat mich, wie nah mir die Emotionen der Protagonistin Wally beim Lesen gekommen sind. Der Schreibstil ist sehr bildlich, und zusätzlich arbeitet der Roman mit dem Buchsatz, um das Chaos im Kopf zu verdeutlichen. Manches ist in Blockschrift, dann linksbündig und manchmal bleibt eine halbe Seite leer, bevor es unten weitergeht. Total gelungen! Ich bin durch das Buch nur so gesprintet. Gleichzeitig wurde ich manchmal selbst so unruhig, dass ich das Buch zur Seite legen und erstmal Ordnung in der Wohnung schaffen musste.
Zusätzlich fragte ich mich, wo beginnt ADHS und was ist noch überlastetes Mutterhirn? Auch das Thema Mental Load findet im Buch seinen Platz. Besonders gut gefiel mir, dass der Mann der Protagonistin positiv dargestellt wird, während der Mann der Freundin das negative Beispiel ist.
Zwischen den beiden belastenden Themen Neurodivergenz und Patriarchat stecken ganz viel Liebe und sehr viel Humor. Beim Lesen habe ich Situationen aus meinem Alltag wiedererkannt, oft laut aufgelacht und mich in Wallys Familie sehr, sehr wohlgefühlt. Alles Gründe, diesen Roman absolut zu empfehlen.
Besonders fasziniert hat mich, wie nah mir die Emotionen der Protagonistin Wally beim Lesen gekommen sind. Der Schreibstil ist sehr bildlich, und zusätzlich arbeitet der Roman mit dem Buchsatz, um das Chaos im Kopf zu verdeutlichen. Manches ist in Blockschrift, dann linksbündig und manchmal bleibt eine halbe Seite leer, bevor es unten weitergeht. Total gelungen! Ich bin durch das Buch nur so gesprintet. Gleichzeitig wurde ich manchmal selbst so unruhig, dass ich das Buch zur Seite legen und erstmal Ordnung in der Wohnung schaffen musste.
Zusätzlich fragte ich mich, wo beginnt ADHS und was ist noch überlastetes Mutterhirn? Auch das Thema Mental Load findet im Buch seinen Platz. Besonders gut gefiel mir, dass der Mann der Protagonistin positiv dargestellt wird, während der Mann der Freundin das negative Beispiel ist.
Zwischen den beiden belastenden Themen Neurodivergenz und Patriarchat stecken ganz viel Liebe und sehr viel Humor. Beim Lesen habe ich Situationen aus meinem Alltag wiedererkannt, oft laut aufgelacht und mich in Wallys Familie sehr, sehr wohlgefühlt. Alles Gründe, diesen Roman absolut zu empfehlen.