Zwischen Realität und Roman

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einemutter Avatar

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Das Thema Neurodiversität interessiert mich schon geraume Zeit. Und so hat mich der Klappentext gesprochen - zugegeben, das Cover selber nicht. Aber so chaotisch das Cover gestaltet ist, so durcheinander stell sich das ganze Buch dar, zwischen Roman und Wirklichkeit mit ADHS. Gespeist aus eigenen Erfahrungen beschreibt die Autorin Cornelia Travnicek sehr eindrücklich das Leben mit ADHS. Unkonzentriert, unsortiert, Unfähigkeit, Begonnenes fertig zu machen, das ist ein Leben, das Betroffene der Umwelt nur schwer vermitteln können. Hyperaktivität, dauernde Unruhe, Ängste.

Ein beeindruckendes Werk. In Romanform kann sich der Leser diesem schwierigen Thema nähern, versuchen zu be-greifen, was da vor sich geht. Ein Beginn des Begreifens.
Hinzu kommt, dass die Veranlagung zu ADHS in vererbt wird. So versucht sie die Mutter mit den Tabletten der Tochter zu behelfen.