Das deutsche Pendant zu La maison vide?
Schon auf den ersten Seiten von Ich möchte zurückgehen in der Zeit entfaltet Judith Hermann eine ruhige, tastende Atmosphäre. Ihre Sprache ist zurückhaltend, beinahe vorsichtig, und gerade dadurch sehr eindringlich.
Besonders auffällig ist, wie Hermann mit Leerstellen arbeitet. Sie benennt nicht alles direkt, sondern lässt viel Raum für Andeutungen und Zwischentöne.
Da ich gerade La maison vide von Laurent Mauvignier lese, das sich mit einem ähnlichen Thema von Erinnerung, Leerstelle und familiärer Vergangenheit beschäftigt, habe ich umso mehr Lust, weiter in dieses Buch einzusteigen. Die thematischen Parallelen machen neugierig darauf, wie Judith Hermann ihren eigenen, sehr leisen und poetischen Zugang zu diesen schweren Fragen weiter entfaltet.
Besonders auffällig ist, wie Hermann mit Leerstellen arbeitet. Sie benennt nicht alles direkt, sondern lässt viel Raum für Andeutungen und Zwischentöne.
Da ich gerade La maison vide von Laurent Mauvignier lese, das sich mit einem ähnlichen Thema von Erinnerung, Leerstelle und familiärer Vergangenheit beschäftigt, habe ich umso mehr Lust, weiter in dieses Buch einzusteigen. Die thematischen Parallelen machen neugierig darauf, wie Judith Hermann ihren eigenen, sehr leisen und poetischen Zugang zu diesen schweren Fragen weiter entfaltet.