Nachdenkliches Buch
Es ist ein sehr leises und nachdenkliches Buch. Judith Hermann erzählt keine klassische Familiengeschichte, sondern nähert sich der Vergangenheit ihres Großvaters vorsichtig und tastend. Das er während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Radom stationiert war, wird nicht dramatisch ausgeschmückt, sondern eher in Andeutungen und Fragmenten sichtbar. Gerade das macht die Geschichte so eindringlich.