Spannende familiäre Spurensuche
Wieder geht Judith Herrmann in ihrem neuen Buch zurück in die Vergangenheit ihrer Familie. Wenig weiß sie über ihren Großvater, den sie nur aus Erzählungen kennt. Ihre Mutter erinnert sich an die Tätowierung, die seine SS-Zugehörigkeit bezeugt. In der Familie ein offenes Geheimnis. Ansonsten wird hauptsächlich geschwiegen. Die Autorin stellt Nachforschungen an, begibt sich in Archive und auf eine Reise nach Radom in Polen, wo der Großvater stationiert war. Die Leseprobe verspricht eine aufschlußreiche und spannende familiäre Spurensuche. Sehr passend das sinnbildliche Cover - eine offene Zimmertür. Welche Türen wird Judith Herrmann aufstoßen?